Sturmwarnung! Gebietsweise orkanartige Böen möglich

Offenbach - In den meisten Bundesländern genießen die Sonntagsausflüger gerade das schöne Wetter. Doch Achtung, für einige Regionen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Sturmwarnung herausgegeben!

Auf dem Brocken, dem höchsten Berg im Harz, gab es am Sonntag orkanartige Böen.
Auf dem Brocken, dem höchsten Berg im Harz, gab es am Sonntag orkanartige Böen.  © Matthias Strauß

In dieser Woche haben sich Schönwetterphasen und heftige Unwetter abgewechselt. Nun warnte der DWD vor schweren Böen am Sonntag.

Betroffen sind vor allem der Norden und Nordwesten, hier gilt Warnstufe 2 (unter anderem Kiel, Bremen, Hamburg, Hannover, Magdeburg, Osnabrück). 

In Küstennähe bleibt es auch in der Nacht weiterhin stürmisch, außerdem kann es einzelne Gewitter geben.

In der Mitte Deutschlands und im Westen gilt die Wetterwarnstufe 1. Ausnahme ist der Brocken, hier gibt es schwere Sturmböen oder sogar orkanartige Böen (90 bis 110 km/h).

Im Süden bleibt es weiterhin ruhig, es gibt im wahrsten Sinne des Wortes Sonntagswetter.

Bis zum Abend bleibt es wechselnd bis stark bewölkt mit vorübergehenden Auflockerungen. Gelegentlich kann es etwas regnen oder auch kurze Schauer geben.

Die Höchstwerte liegen zwischen 18 bis 24 Grad im Norden und Nordwesten, sonst bei 25 bis 30 Grad. Nachts erreichen die Tiefstwerte 18 bis 9 Grad.

Wetteraussichten für Montag

Was auf dem Brocken nicht niet- und nagelfest war, wurde vorm starken Sturm umgerissen.
Was auf dem Brocken nicht niet- und nagelfest war, wurde vorm starken Sturm umgerissen.  © Matthias Strauß
Vor allem im Norden und Nordwesten Deutschlands ist es bis Montag teilweise stürmisch.
Vor allem im Norden und Nordwesten Deutschlands ist es bis Montag teilweise stürmisch.  © Screenshot DWD
Kleine Leichtgewichte mussten am Sonntag auf dem Brocken von ihren Eltern gut festgehalten werden.
Kleine Leichtgewichte mussten am Sonntag auf dem Brocken von ihren Eltern gut festgehalten werden.  © Matthias Strauß

Bis zum Montag zieht eine Kaltfront von Norden bis in den Süden. Der Wind lässt langsam nach. Vereinzelt gibt es aber über der westlichen Mitte und im Mittelgebirgsraum sowie an der See Windböen, an der Nordsee auch stürmische Böen.

Auch auf den Nordseeinseln und dem Brocken sowie im höheren Bergland muss im Verlaufe der Nacht weiterhin mit schweren Sturmböen gerechnet werden, die vereinzelt von Gewittern begleitet werden.

Am Montag in Küstennähe einzelne kurze Gewitter drin, die wiederum im Doppel mit Sturmböen möglich sind.

Ansonsten bleibt es heiter bis wolkig mit vereinzelten Schauern. Die Höchsttemperaturen liegen bei 17 Grad an der Nordsee und steigen bis zu 26 Grad im Südosten Bayerns. 

Ähnlich bleibt das Wetter bis Mittwoch, die Temperaturen liegen dann nur noch zwischen 17 und 24 Grad, vereinzelt sind sommerliche 27 Grad möglich.

Titelfoto: Screenshot DWD, Matthias Strauss

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