Achtung, "es wird eiskalt"! Weiterhin Schneefälle und Frost in NRW

NRW - Die Menschen in Nordrhein-Westfalen müssen sich auch am Montag auf heftige Schneefälle und frostige Temperaturen einstellen.

In NRW müssen sich die Menschen am Montag weiter auf heftige Schneefälle und eisige Temperaturen einstellen.
In NRW müssen sich die Menschen am Montag weiter auf heftige Schneefälle und eisige Temperaturen einstellen.  © Bernd März/dpa

Spitzenreiter beim Neuschnee sei Ostwestfalen-Lippe mit bis zu zehn Zentimetern, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen.

Bis zum Nachmittag würden im restlichen Bundesland vielerorts ein bis fünf Zentimeter Neuschnee fallen. Vor allem in der Nordhälfte des Bundeslandes rechnet die Expertin bei frischem bis starkem Ostwind mit Schneeverwehungen.

Dazu bleibt es frostig, denn es strömt arktische Polarluft nach NRW. "Es wird eiskalt", sagte die Meteorologin. "So etwas habe ich in den vergangen acht Jahren nicht gesehen." In Ostwestfalen liegen die Temperaturen bei minus zehn Grad.

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Im Südwesten bleibt es ein wenig wärmer mit minus vier Grad. In der Nacht zum Dienstag sinken die Temperaturen dann sogar auf strengen Frost zwischen minus 10 und minus 15 Grad.

Laut der Wetterexpertin wird der Frost noch eine Weile andauern, wahrscheinlich bis Sonntag.

Im Wochenverlauf komme jedoch die Sonne dazu: "Schnee mit Sonne, das sollte doch die meisten Leute freuen."

Wetter in Köln und NRW bleibt frostig kalt

Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes von Montag werden die Temperaturen bis zum Wochenende auch tagsüber nicht über Null Grad steigen. Selbst das Rheinland wird demnach im Dauerfrost bleiben.

In der Nacht zum Dienstag erwartet der DWD in NRW strengen Frost bei minus 9 bis minus 16 Grad.

Auch in den folgenden Nächten werden ähnliche zweistellige Tiefstwerte bis minus 15 oder bei aufklarendem Himmel sogar stellenweise bis minus 17 Grad erwartet. Der große Schneefall ist aber vorbei und es wird sonnig.

"Wer das Auto braucht und es von Schnee oder Eis bedeckt ist, wird es selbst freiklopfen müssen", sagte eine DWD-Meteorologin am Montag in Essen.

Tauwetter sei nicht zu erwarten. Starken Schneefall habe es vor allem im Münsterland mit stellenweise mehr als 30 Zentimetern gegeben. In Westfalen seien es vielerorts über 15 Zentimeter gewesen. Selbst innerhalb eines Stadtgebietes könne es deutliche Unterschiede gegeben wie in Essen zwischen 5 Zentimeter und 14 Zentimeter Schnee.

Dagegen seien im Kölner Raum und in der Eifel kaum oder nicht viel Schnee gefallen. Am Dienstag könnten zwar noch hier und da Schneeflocken fallen, zunehmend lockerten die Wolken aber auf und es werde sonnig.

Titelfoto: Bernd März/dpa, dwd.de (Bildmontage)

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