Der Sommer in NRW war zu warm und zu trocken, ein Fakt überrascht!

Köln/NRW - Nordrhein-Westfalen hat in diesem Sommer weniger Sonnenschein abbekommen als andere Bundesländer.

Die Poller Wiesen am Rhein in Köln.
Die Poller Wiesen am Rhein in Köln.  © Henning Kaiser/dpa

Wie aus der vorläufigen Sommerbilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) von Montag hervorgeht, war es in NRW zwar ebenfalls zu warm und zu trocken, mit gut 590 Sonnenstunden aber weniger sonnig als in vielen Teilen Deutschlands. 

So betrug die Sonnenscheindauer bundesweit im Schnitt rund 675 Stunden, an der Küste und in Berlin und Brandenburg wurden sogar mehr als 700 Stunden Sonnenschein verzeichnet.

Mit einer Durchschnittstemperatur von 18,3 Grad war das Wetter während der Sommermonate Juni bis August aber insgesamt zu warm, hieß es weiter. 

So lag der Wert in NRW um zwei Grad über dem Mittel der international gültigen Referenzperiode. Zudem blieb es laut Mitteilung mit 190 Litern pro Quadratmeter Regen "deutlich zu trocken".

Insgesamt seien hochsommerliche Phasen in den Monaten Juni und Juli in ganz Deutschland eher rar gewesen. 

Eine mehrtägige Hitzewelle mit Temperaturen von mehr als 35 Grad hatte im August dann aber auch in NRW Menschen zum Schwitzen gebracht.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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