Wetter spielt verrückt: 35 Zentimeter Schnee und Lawinengefahr in beliebter Wanderregion

Zakopane - Seit Mitte Mai dürfen Touristen wieder im - derzeit schneebedeckten - Tatra-Gebirge unterwegs sein, nachdem alle Routen im Tatra-Nationalpark wieder für Besucher geöffnet wurden. Auch die Seilbahn auf dem Berg Kasprowy Wierch an der polnisch-slowakischen Grenze wurde wieder in Betrieb genommen. Doch jetzt spielt in dem beliebten Wandergebiet das Wetter verrückt. 

Touristen sind im schneebedeckten Tatra-Gebirge unterwegs, nachdem alle Routen im Tatra-Nationalpark wieder für Besucher geöffnet wurden.
Touristen sind im schneebedeckten Tatra-Gebirge unterwegs, nachdem alle Routen im Tatra-Nationalpark wieder für Besucher geöffnet wurden.  © Grzegorz Momot/PAP/dpa

Wie das polnische Nachrichtenportal "Interia" berichtet, schneit es derzeit in der Tatra immer weiter. Inzwischen seien die Schneefälle so heftig, dass die erste Stufe für Lawinengefahr ausgerufen wurde.

Auf dem Kasprowy Wierch auf dem Hauptkamm der Tatra liegen derzeit durchschnittlich 35 Zentimeter Schnee, die Temperatur ist auf minus zwei Grad gefallen.

Die niedrigste Stufe der Lawinengefahr gilt dann, wenn die Lawinenfreisetzung nur an sehr steilen oder extremen Hängen mit einer möglich ist. Kleine und mittlere Lawinen können auch spontan absteigen.

Erschwerend kommt eine niedrige Decke aus Wolken und Nebel hinzu, die die Sicht erheblich verringert und die Orientierung behindert.

Oberhalb der oberen Waldgrenze gibt es an vielen Stellen noch gefrorene Schneeflächen. Wanderer, die dort jetzt unterwegs sind, sollten Erfahrung haben und die richtige Ausrüstung mitbringen. 

Titelfoto: Grzegorz Momot/PAP/dpa

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