Winter legt mit eisiger Kälte und mehr Schnee noch einmal nach

Offenbach - In vielen Teilen Deutschlands zeigt sich der Winter derzeit von seiner frostigsten Seite. In den kommenden Tagen bleibt das so!

Fußgänger und Autos kämpfen sich am Donnerstag im bayrischen Garmisch-Partenkirchen durch den Schnee.
Fußgänger und Autos kämpfen sich am Donnerstag im bayrischen Garmisch-Partenkirchen durch den Schnee.  © Angelika Warmuth/dpa

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gibt es vor allem im Osten am Donnerstag noch viele Wolken und einzelne Schnee- und Graupelschauer.

Im Westen und gebietsweise auch im Süden bleibt es dagegen meist trocken, ab und zu lässt sich die Sonne blicken.

Kräftige Schneefälle, die bis Freitagmorgen anhalten können, sind dagegen vom Schwarzwald bis zu den Alpen angekündigt. Dabei muss mit Neuschnee zwischen zehn und 40 Zentimetern gerechnet werden.

Die Temperaturen liegen im Osten und Süden zwischen null und minus vier Grad. Ansonsten klettern die Werte auf null bis plus drei Grad.

In den nächsten Tagen bleibt es sehr kalt! Bis Sonntag muss vielerorts auch tagsüber mit Dauerfrost und Straßenglätte gerechnet werden. Dafür sorgt das Tiefdruckgebiet Dimitrios.

Bis zum Donnerstagabend kann es bei Werten um null Grad vor allem im Osten noch viele Schneeschauer geben.
Bis zum Donnerstagabend kann es bei Werten um null Grad vor allem im Osten noch viele Schneeschauer geben.  © Screenshot Deutscher Wetterdienst

Polarwirbel sorgt für eisige Kälte

Während die Schneefälle im Allgäu und im Schwarzwald am Freitag allmählich abklingen, kommen zwischen Ostsee und Erzgebirge neue, teils ergiebige auf.

Laut den Prognosen ist es auch am Samstag freundlich und kalt. In der Nacht zum Sonntag kommt dann von Westen neuer Schneefall auf, "der bis Sonntagabend die Mitte und den Süden erfasst", heißt es vom DWD.

Dass es derzeit so kalt ist, hat zwei Gründe: Erstens ist Winter, zweitens sorgt der zerbrochene Polarwirbel für eisige Temperaturen und Schnee (TAG24 berichtete).

Teilt sich der Polarwirbel nämlich in zwei Wirbel, kann das zu einem heftigen Wintereinbruch führen. Kann! Es muss nicht so weit kommen! Doch es sieht ganz danach aus, dass Deutschland von eisiger Kälte und starken Schneefällen getroffen wird.

Titelfoto: Montage: Screenshot Deutscher Wetterdienst, Angelika Warmuth/dpa,

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