Wintereinbruch in NRW: Autobahnen zunächst frei, Ausfälle und Verspätungen bei Bahn

Bielefeld - Der Start in den Berufsverkehr ist am frühen Montagmorgen in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens ruhig verlaufen.

In weiten Teilen NRWs ist der Start in den Berufsverkehr ruhig verlaufen. Allerdings müssen sich Bahnreisende auf Einschränkungen einstellen.
In weiten Teilen NRWs ist der Start in den Berufsverkehr ruhig verlaufen. Allerdings müssen sich Bahnreisende auf Einschränkungen einstellen.  © Roberto Pfeil/dpa

"Es gab kaum Unfälle, alle waren sehr diszipliniert", sagte ein Sprecher der Polizei Münster.

Die Autobahnen im Bezirk seien nach dem Schneechaos vom Wochenende weitgehend befahrbar. Es sei auf den meisten Strecken zumindest ein Fahrstreifen frei.

Die Polizei in Bielefeld sprach von einem ruhigen Start in den Tag. "Aber es fängt wieder an, weil es nun wieder schneit und die Leute sich bald vermehrt auf den Weg zur Arbeit machen", so ein Sprecher.

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Auf den Autobahnen in Westfalen gilt noch bis Montagmittag um 12 Uhr ein Fahrverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen. Grund dafür sind laut Autobahn Westfalen der anhaltende Schneefall sowie vereiste Fahrbahnen.

Die Polizei Bielefeld berichtete von überfüllten Parkplätzen für Lastwagenfahrer an den Autobahnen.

Deutsche Bahn rechnet mit Verzögerungen bis zum Vormittag

Bahnreisende müssen sich nach dem heftigen Wintereinbruch in NRW weiterhin auf Ausfälle und Verspätungen einstellen.

Im Fernverkehr sei besonders der Knotenpunkt Dortmund betroffen, wie die Deutsche Bahn am Montagmorgen mitteilte. Es werde mit Verzögerungen bis zum Vormittag gerechnet.

Auch der Nahverkehr bleibt in weiten Teilen Westfalens vorerst bis 9 Uhr eingestellt. Folgende Linien fallen demnach aus: RE2, RE17, RE18, RE42 sowie zahlreiche Regionalbahn- und S-Bahn-Linien.

Die Deutsche Bahn rät allen Reisenden und Pendlern, die ihre Fahrt nicht verschieben können, ihre Verbindung rechtzeitig vor dem geplanten Fahrtantritt zu überprüfen.

Titelfoto: Roberto Pfeil/dpa

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