Zahl der Toten nach Horror-Unwetter auf über 40 gestiegen

Rio de Janeiro (Brasilien) - Die Zahl der Toten ist nach den schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Brasilien auf mindestens 41 gestiegen. 

Blick auf einen Berghang in Guaruja, wo es durch schwere Regenfälle eine Schlammlawine verursacht wurde.
Blick auf einen Berghang in Guaruja, wo es durch schwere Regenfälle eine Schlammlawine verursacht wurde.  © dpa/AP/Andre Penner

39 weitere Menschen wurden noch vermisst, wie das Nachrichtenportal "G1" am Sonntag unter Berufung auf die Einsatzkräfte berichtete. 

Betroffen war vor allem der Bundesstaat São Paulo an der Südostküste des Landes.

In Guarujá kamen bislang 30 Menschen ums Leben, in der Hafenstadt Santos wurden acht Menschen getötet und in São Vicente starben drei weitere Menschen. 

Die heftigen Regenfälle sind in Brasilien typisch für die Jahreszeit. 

In Guarujá fielen innerhalb von 24 Stunden 320 Millimeter Regen - deutlich mehr als für den ganzen Monat März erwartet wurde.

Rettungskräfte, Anwohner und Freiwillige suchen nach Opfern nach einer Schlammlawine, die durch schwere Regenfälle in der Küstenstadt Guaruja verursacht wurde.
Rettungskräfte, Anwohner und Freiwillige suchen nach Opfern nach einer Schlammlawine, die durch schwere Regenfälle in der Küstenstadt Guaruja verursacht wurde.  © dpa/AP/Andre Penner
Fahrzeuge, die nach starken Regenfällen in Sturzfluten weggetragen wurden, liegen in einem Bach im Stadtteil Realengo von Rio de Janeiro.
Fahrzeuge, die nach starken Regenfällen in Sturzfluten weggetragen wurden, liegen in einem Bach im Stadtteil Realengo von Rio de Janeiro.  © dpa/AP/Silvia Izquierdo

Titelfoto: dpa/AP/Silvia Izquierdo

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