Zyklon "Harold" zerstört Insel: Kaputte Häuser und heftige Überschwemmungen

Vanuatu - Ein schwerer Wirbelsturm hat den pazifischen Inselstaat Vanuatu heimgesucht. 

Freiwillige vom Roten Kreuz helfen dabei, Menschen zu evakuieren.
Freiwillige vom Roten Kreuz helfen dabei, Menschen zu evakuieren.  © Screenshot/Twitter/IFRCAsiaPacific

Mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 235 Kilometern pro Stunde sei der Zyklon "Harold" in der Nacht zum Montag auf der Insel Santo auf Land getroffen, teilte der Wetterdienst mit. 

Von dort bewegte er sich langsam südöstlich in Richtung der Hauptstadt Port Vila weiter. Die Behörden warnten vor zerstörerischen Stürmen und Überschwemmungen.

Inselbewohner posteten Fotos, die Überschwemmungen und beschädigte Gebäude zeigten. Zu Toten oder Verletzten gab es zunächst keine Angaben.

Vanuatu ist ein Archipel aus 83 Inseln mit rund 300.000 Einwohnern und liegt etwa 2000 Kilometer nordöstlich der Ostküste Australiens. 

Wegen der Corona-Pandemie erklärte die Regierung am 25. März den Notstand, bisher gibt es aber noch keinen bestätigten Covid-19-Fall. 

In der Nacht auf Montag lockerte der Zivilschutz die Ausgangsbeschränkungen, damit die Menschen die Evakuierungszentren erreichen konnten.

Titelfoto: Screenshot/Twitter/IFRCAsiaPacific

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