Nach Großbrand in Chemiefabrik: Besteht noch Gefahr?

Lengenfeld/Reichenbach - Nach dem Großbrand in der Galvanikfirma GTO in Heinsdorfergrund Ende Juni liegen nun die Ergebnisse der Proben vor.

Über der Chemiefabrik bildete sich eine riesige Rauchwolke.
Über der Chemiefabrik bildete sich eine riesige Rauchwolke.  © NEWS5/Fricke

Untersucht wurden dabei Futtermittel-, Obst- , Gemüse- und Eier unter anderem auf Schwermetalle, Dioxine und Furane. Wie der Vogtlandkreis mitteilt, liegen die daraus ermittelten Schadstoffwerte unterhalb der zulässigen Höchstmenge.

In den meisten Fällen wiesen sie keine erhöhten Konzentrationen auf. Nur bei Zink und Molybdän wurden Konzentrationen gemessen, diese könnten jedoch nicht zu einer gesundheitlichen Gefährdung führen, hieß es.

Die herausgegebenen Empfehlungen für die Bevölkerung im Belastungsgebiet Schönbrunn, Waldkirchen Unterdorf und Lengenfeld Nord-West zum Umgang mit Obst, Gemüse, Futtermitteln wurden aufgehoben.

"Durch den Starkregen an den letzten beiden Wochenenden müssten alle letzten anhaftenden staubförmigen Ablagerungen abgewaschen sein", wird mitgeteilt. Gartenfrüchte und Kräuter dürfen also wieder geerntet und gegessen werden. Auch Futterpflanzen dürfen wieder geerntet und verfüttert werden.

Trotzdem wird noch immer empfohlen, die Lebensmittel abzuwaschen.

Vereinzelt können auf den Grundstücken noch größere Rußstücke gefunden werden. Diese sollen über die Restmülltonne entsorgt werden.

Titelfoto: NEWS5/Fricke

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