13 Fälle an einem Wochenende: Bundespolizei verhindert unerlaubte Einreisen

Marienberg - Arbeitsreiches Wochenende für die Bundespolizei im Erzgebirge: Im Marienberger Ortsteil Reitzenhain erwischten die Beamten mehrere Ausländer, die unerlaubt nach Deutschland einreisen wollten.

Die Bundespolizei erwischte am Wochenende in Reitzenhain mehrere Personen bei der unerlaubten Einreise nach Deutschland. (Symbolbild)
Die Bundespolizei erwischte am Wochenende in Reitzenhain mehrere Personen bei der unerlaubten Einreise nach Deutschland. (Symbolbild)  © Bundespolizei

Am Sonntagabend gegen 19.40 Uhr fiel den Beamten der Bundespolizei ein VW Crafter mit moldauischer Zulassung in Reitzenhain auf. Das Auto wurde von einem Rumänen gefahren und hatte noch zwei moldauische Insassen. Sie machten laut Bundespolizei widersprüchliche Angaben zu ihrem Reiseziel und dem Zweck ihrer Reise, zudem waren beide mittellos. Damit erfüllten sie nicht die Einreisevoraussetzungen. Der Rumäne erhielt eine Anzeige wegen Einschleusung.

Bereits am Samstagmittag kontrollierte die Bundespolizei einen Kleinbus mit serbischer Zulassung. "Als Insassen wurde ein 36-jähriger Serbe und eine 57-jährige Serbin festgestellt. Die 57-jährige Beifahrerin hatte ihren visumfreien Aufenthalt von 90 Tagen bereits überschritten. Somit reiste sie unerlaubt ins Bundesgebiet ein", so ein Sprecher der Bundespolizei Chemnitz am Montag.

Der Fahrer steht im Verdacht der Beihilfe zur unerlaubten Einreise. Eine Recherche der Beamten ergab, dass der 36-Jährige bereits in 27 ähnlichen Fällen auffällig geworden war. Ihm wurde daraufhin das visumfreie Reiserecht aberkannt.

Bundespolizei leitet Ermittlungsverfahren gegen Serben und Moldauer ein

Am späten Samstagabend gegen 21.30 Uhr kontrollierte die Bundespolizei ebenfalls im Bereich Reitzenhain einen Mercedes Sprinter mit moldauischer Zulassung mit neun Insassen, die zwischen 24 und 54 Jahren alt waren. "Im Zuge der Einreisebefragung machten sie widersprüchliche und unglaubwürdige Angaben zum Reiseziel und Reisezweck und hatten zum Teil nicht genügend finanzielle Mittel bei sich. Somit erfüllten sie die Einreisevoraussetzungen nicht," teilte die Bundespolizei mit.

Die Bundespolizei leitete nach den Kontrollen Ermittlungsverfahren gegen die beiden Serben und elf Moldauer ein. Sie mussten nach Tschechien zurückkehren und erhielten eine Wiedereinreise-Sperre. Damit dürfen sie bis 2021 weder nach Deutschland einreisen noch sich im Bundesgebiet aufhalten.

Titelfoto: Bundespolizei

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