Hundert Beamte im Einsatz: Razzia nach Schlägerei mit Eisenstangen und Pfefferspray

Böblingen - Nach einer großen Schlägerei in Renningen bei Böblingen sind am Dienstagmorgen mehrere Gebäude durchsucht worden.

Insgesamt acht Objekte wurden durchsucht. (Symbolbild)
Insgesamt acht Objekte wurden durchsucht. (Symbolbild)  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilen, fand die Razzia im Kreis Böblingen statt.

"Mit Unterstützung von Einsatzkräften der Bundesbereitschaftspolizei, der Landespolizei, des Hauptzollamtes Stuttgart sowie Mitarbeitern des Ordnungsamtes wurden insgesamt acht Objekte in Renningen, sowie drei in Leonberg durchsucht", heißt es in einer Pressenotiz.

An dem Großeinsatz waren demnach rund 100 Einsatzkräfte beteiligt. Hintergrund der Razzia war ein Vorfall vom 28. November letzten Jahres.

Damals waren abends an der S-Bahn-Station Renningen-Süd zwei Gruppen aneinander geraten, insgesamt prügelten sich rund 15 Personen. Auch Pfefferspray und Eisenstangen kamen zum Einsatz. Durch das Reizgas wurde eine unbeteiligte Frau verletzt und musste ins Krankenhaus. Außerdem kamen zwei geparkte Autos zu Schaden.

Nun also die Durchsuchungen im Kreis Böblingen. Nach Angaben der Ermittler konnte dabei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden. Dies wird nun ausgewertet.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs dauern an.

Rund 100 Einsatzkräfte waren an der Razzia beteiligt. (Symbolbild)
Rund 100 Einsatzkräfte waren an der Razzia beteiligt. (Symbolbild)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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