Weil ihm Geld für Schlüsseldienst fehlt! 88-Jähriger harrt vor verschlossener Tür aus

Der Senior hatte kein Geld, um einen Schlüsseldienst zu beauftragen. (Symbolbild)
Der Senior hatte kein Geld, um einen Schlüsseldienst zu beauftragen. (Symbolbild)  © 123RF

Hameln - Es ist eine fast schon herzzerreißende Geschichte: Ein 88-Jähriger harrte stundenlang bis tief in die Nacht zum Freitag vor seiner eigenen Wohnungstür in Hameln aus.

Der Grund: Als er am Donnerstagnachmittag gegen 17.30 Uhr in seine Wohnung gehen wollte, bemerkte er, dass er sich ausgeschlossen hatte.

Weil er weder den Hausmeister erreichte noch genügend Geld hatte, um einen Schlüsseldienst zu beauftragen, entschied er sich dazu, vor seiner Wohnungstür zu bleiben.

Wäre gegen 2 Uhr nachts nicht der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes vorbeigekommen, ist nicht auszudenken, wie lange der 88-Jährige noch dort hätte ausharren müssen.

Weil der Security-Mann selbst dem Rentner nicht helfen konnte, verständigte er die Polizei. Die Versuche, die Tür gewaltfrei zu öffnen, blieben aber erfolglos.

Deshalb wurde schließlich die Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Doch noch bevor die Einsatzkräfte tätig werden mussten, konnte glücklicherweise ein Pflegedienst ermittelt werden, der in Besitz eines Zweitschlüssel war.

Mit dem konnte die Tür letztendlich kurz vor 3 Uhr gewaltlos und ohne Schäden geöffnet werden. Leicht erschöpft konnte der 88-Jährige nach über neun Stunden in seine Wohnung zurückkehren.

Bevor die Tür erfolgreich geöffnet wurde, hatte zwischenzeitlich sogar ein nahegelegenes Seniorenheim dem 88-Jährigen einen vorübergehenden Aufenthaltsplatz angeboten.

Den musste er am Ende nicht in Anspruch nehmen. Stattdessen konnte er glücklich über so viel Nächstenliebe in seinem eigenen Bett schlafen.

Titelfoto: 123RF


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