Mann wird bei Autokauf betrogen und stirbt, Spur führt Polizei ins Ausland

Rudolstadt/Prag - Ein 20-Jähriger, der wegen eines mutmaßlichen Mordes in Rudolstadt gesucht wurde, ist in Prag festgenommen worden.

Gegen den 22-Jährigen wurde Haftbefehl erteilt. (Symbolbild)
Gegen den 22-Jährigen wurde Haftbefehl erteilt. (Symbolbild)  © 123RF

Der Mann wurde inzwischen nach Deutschland gebracht, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Ihm wird vorgeworfen, den Tod eines 68 Jahre alten Mannes im Mai 2017 verursacht zu haben.

Zusammen mit zwei weiteren Tatverdächtigen soll der junge Mann dem 68-Jährigen und einem weiteren 49-Jährigen in Rudolstadt ein Auto zum Kauf angeboten haben - zu vermeintlich besonders günstigen Konditionen.

Als die beiden potenziellen Käufer mehrere Tausend Euro Bargeld für den Autokauf übergaben, flüchtete der 20-Jährige laut Polizei mit dem Geld in einem Wagen.

Die beiden getäuschten Männer aus dem Saale-Holzland-Kreis sollen versucht haben, den Wagen zu stoppen. Dabei wurden beide verletzt - der 68-Jährige so schwer, dass er später starb.

Der mutmaßliche Täter flüchtete ins Ausland, wo ihn die Zielfahnder des Thüringer Landeskriminalamtes ausfindig machten. Inzwischen sitzt er im Gefängnis. Gegen ihn gab es laut Polizei einen Haftbefehl wegen des Verdachts auf Mord und Betrug.

Mit dem Geld im Auto wollte der Mann flüchten, fügte dem Rentner dabei tödliche Verletzungen zu. (Symbolbild)
Mit dem Geld im Auto wollte der Mann flüchten, fügte dem Rentner dabei tödliche Verletzungen zu. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: 123RF

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