Mann soll Nachbarin brutal ermordet und Leiche in Rollkoffer versteckt haben

Gera - Wegen Mordes an einer Rentnerin in Jena-Winzela muss sich ein 24-Jähriger von Montag ab 9 Uhr an vor dem Landgericht Gera verantworten.

In Erfurt wurde der Tatverdächtige geschnappt.
In Erfurt wurde der Tatverdächtige geschnappt.

Die Anklage wirft ihm vor, seine Nachbarin "mit massiver stumpfer Gewalt" traktiert und auf sie eingestochen zu haben.

Ihren Leichnam soll er dann in einen Rollkoffer gezwängt und im Keller verstaut haben. Dort wurde sie von der Polizei gefunden, nachdem sie von Verwandten aus vermisst gemeldet worden war.

Die Staatsanwaltschaft spricht von Mord aus Habgier, weil er nach dem Tod der 87-Jährigen versucht haben soll, 7000 Euro von ihrem Konto abzuzweigen.

Der Afghane war den Angaben zufolge 2011 als unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland gekommen. Er sitzt in Untersuchungshaft. Ein Urteil wird frühestens Anfang 2020 erwartet.

Im Keller diesen Hauses wurde die Leiche der Frau gefunden.
Im Keller diesen Hauses wurde die Leiche der Frau gefunden.  © Thüringen112/Johannes Krey

Angeklagter schweigt

Update 10.35 Uhr: Im Mordprozess um den Tod der 87-Jährigen in Jena hat der Angeklagte am Montag zur Tat geschwiegen. Die Anklage wirft ihm vor, seine Nachbarin aus Habgier getötet zu haben, um sich Zugriff auf ihr Vermögen zu verschaffen.

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