Hitlerbilder und Hakenkreuze: Reservistenverband schließt drei Mitglieder aus

Erneut fielen Mitglieder des Reservistenverbandes der Bundeswehr wegen rechtsextremer Veröffentlichungen im sozialen Netzwerk auf. (Symbolbild)
Erneut fielen Mitglieder des Reservistenverbandes der Bundeswehr wegen rechtsextremer Veröffentlichungen im sozialen Netzwerk auf. (Symbolbild)  © DPA

Berlin - Der Reservistenverband der Bundeswehr hat drei weitere ehemalige Soldaten wegen Rechtsextremismus ausgeschlossen. Die drei Männer hatten auf ihren Facebook-Seiten Hitler-Bilder, Hakenkreuze, antisemitische Parolen und volksverhetzende Aufrufe veröffentlicht.

Der Verband bestätigte einen entsprechenden Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom vergangenen Mittwoch. "Extremistische Tendenzen oder Auswüchse, die sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richten, sind nicht zu tolerieren", sagte Verbandspräsident Oswin Veith dem Netzwerk.

Laut Reservistenverband stammen zwei der ausgeschlossenen Mitglieder aus Mecklenburg-Vorpommern, einer kommt aus Nordrhein-Westfalen. Seit 2010 erfolgten damit bislang 35 außerordentliche Kündigungen wegen rechtsextremer Aktivitäten.

Laut Bundesverteidigungsministerium entließ die Bundeswehr außerdem zwischen 2012 und 2016 insgesamt 18 Mitarbeiter wegen Rechtsextremismus.


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