Dieses Residenzschloss leuchtet morgen lila: Der Grund ist traurig

Ludwigsburg - Bis zu 20.000 Menschen könnten in diesem Jahr bundesweit nach Prognose des Robert Koch-Instituts an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkranken.

Das leuchtende Schloß in Ludwigsburg.
Das leuchtende Schloß in Ludwigsburg.  © DPA

Das sogenannte Pankreaskarzinom weist seit Jahren eine der niedrigsten Überlebensraten unter allen Krebserkrankungen auf. Um auf die gefährliche Krankheit aufmerksam zu machen, soll das Residenzschloss Ludwigsburg an diesem Donnerstag (15. November), dem Welt-Pankreaskrebs-Tag, lila angestrahlt werden.

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist nach Angaben von Medizinern schwierig zu diagnostizieren und wird meist erst spät entdeckt. Zudem streut er früh und aggressiv.

Am Samstag, dem Welt-Frühgeborenen-Tag, soll die Südfassade des Schlosses erneut lila leuchten. Nach Angaben der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg ist die Aktion ein Zeichen der Solidarität - auch das Schloss Heidelberg beteilige sich.

Fast jedes zehnte Kind in Deutschland kommt als Frühchen zur Welt. Von einer Frühgeburt spricht man, wenn ein Baby vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche geboren wird.

Eine normale Schwangerschaft dauert 40 Wochen. Wegen der noch nicht abgeschlossenen Entwicklung drohen vor allem extremen Frühchen gesundheitliche Probleme.

Die häufigsten Spätfolgen sind Entwicklungsverzögerungen, Atemwegserkrankungen, Störungen der Motorik und der Aufmerksamkeit. Darunter leiden Studien zufolge rund ein Drittel dieser Kinder.

Titelfoto: DPA

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