"Resonanz überwältigend": Immer mehr Menschen wollen mit Flixtrain fahren

Berlin - Die Deutsche Bahn muss sich warm anziehen: Der Fernbus-Anbieter Flixbus verdoppelt mit zwei weiteren Fernzügen sein Angebot - früher als gedacht.

André Schwämmlein, Gründer und Geschäftsführer von Flixbus, ist mehr als zufrieden mit dem Schienen-Vorstoss. (Bildmontage)
André Schwämmlein, Gründer und Geschäftsführer von Flixbus, ist mehr als zufrieden mit dem Schienen-Vorstoss. (Bildmontage)  © DPA (Bildmontage)

Am 21. Juni soll der "Flixtrain" dann Stuttgart und Berlin bis zu zwei Mal täglich verbinden, wie Flixbus am Dienstag ankündigte.

Das Angebot wird damit einen Monat früher ausgeweitet als geplant. Auf der Strecke Köln-Hamburg kommt der zweite Zug am 19. Juli.

Ab Juli können Fahrgäste gegen eine Gebühr auch Sitzplätze reservieren und so noch entspannter reisen. Zudem können Zugtickets nicht mehr nur online, sondern auch an eigenen Ständen in den Bahnhöfen von Stuttgart, Berlin und Düsseldorf gekauft werden.

"Drei Monate nach Einführung ist die Resonanz auf Flixtrain überwältigend", sagte Geschäftsführer André Schwämmlein. "Wir rechnen damit, dass wir unser bisher gestecktes Ziel von 500.000 Zuggästen bis Endes Jahres noch deutlich übertreffen können."

Im Schnitt sind demnach gut 70 Prozent der Plätze belegt, das ist mehr als in Intercity und ICE der Deutschen Bahn.

Die grünen Züge sind im Schienenfernverkehr derzeit die einzige Konkurrenz für den Staatskonzern, der im vergangenen Jahr 143 Millionen Fahrgäste in seinen Fernzügen zählte.

Flixtrain hat beantragt, von Mitte Dezember an auch zwischen Berlin und Köln sowie Berlin und München zu fahren, wie TAG24 berichtete.

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


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