Napenda Dresden! Hakuna Matata in der Neustadt

Eigentlich ist sie gelernte Schneiderin. Aber Kochen ist für Maureen eine Herzensangelegenheit, die sie mit ihren Gästen teilen möchte.
Eigentlich ist sie gelernte Schneiderin. Aber Kochen ist für Maureen eine Herzensangelegenheit, die sie mit ihren Gästen teilen möchte.

Von Katrin Fiedler

Dresden - "Hakuna Matata“ - „Es gibt kein Problem“! Das klingt sehr schön. Die Worte sind Suwaheli und kommen ganz locker über Maureen Schuberts (45) Lippen. Kein Wunder: Die fröhliche Frau stammt aus Kenia und spricht nicht nur diese Sprache perfekt.

Während 2015 ihr afrikanisches Restaurant „Hakuna Matata“ eröffnet wurde, gab es ausgelassene Stimmung, afrikanische Speisen, gute Musik und vor allem eines: Hakuna Matata - Kein Problem!

Das Restaurant ist eher spartanisch gestaltet. Die Bar erinnert an den letzten Strandurlaub. Die Wände vermitteln sonnige Atmosphäre.

Doch wenn die bunten Speisen auf den Tisch kommen, dann erfüllen exotische Gerüche den Raum, dass es eine Freude ist.

Wenn im „Hakuna Matata“ aufgespielt wird, dann gibt es bei den Gästen kein Halten mehr.
Wenn im „Hakuna Matata“ aufgespielt wird, dann gibt es bei den Gästen kein Halten mehr.

Afrikanischer Gulasch mit Okraschoten, Hähnchencurry, gegrilltes Schweinefleisch in Tamarindensoße mit Kachumbari (Tomatensalat) und vieles mehr steht zur Wahl. Immer frisch zubereitet. Stets nach hauseigenen Rezepten der zugezogenen Kenianerin, die gesteht:

„Kochen ist meine Leidenschaft. Schon als Kind bereitete ich mit meinen Freundinnen kleine Speisen zu. Gelernt habe ich vieles von meiner Oma.“

Maureen zog der Liebe wegen vor zwölf Jahren nach Dresden. Vielen ist sie von Märkten bekannt, wo die umtriebige Köchin Stände betrieben hat. Vielen ist sie auch aus dem letzten afrikanischen Verein „Coloreful Africa“ bekannt. Der unterstützte nicht nur in Kenia ein Kinder- und ein Frauendorf, sondern brachte ein Stückchen afrikanische Farbe in die sächsische Landeshauptstadt.

Das wird Maureen in ihrem Restaurant fortsetzen - mit Vorträgen, Familienabenden, Kochkursen und Musik. Es ist ihr eine Herzensangelegenheit. „Denn die Menschen hier sind sehr nett“, sagt sie und lächelt offen. „Deshalb liebe ich Dresden!“ - in Suwaheli heißt das „Napenda Dresden!“.

Gemüsereis mit Kurkuma, Spinat und Erdnüssen

Was darf’s denn sein? Ausgesuchte afrikanische Weine wie der Cape Red Merlo aus Stellenbosch begleiten die Speisen.
Was darf’s denn sein? Ausgesuchte afrikanische Weine wie der Cape Red Merlo aus Stellenbosch begleiten die Speisen.

Tipp: Einmal im Monat findet Live-Musik statt! Adresse: Kulturcafé, Restaurant, Hakuna Matata, Jordanstraße 10, 01099 Dresden, Tel. 0152/ 22 65 22 87. Geöffnet: Di. bis So. 17-22 Uhr.

Zutaten für 2-3 Personen: 200 g R eis, 5 EL Öl, 1 TL Salz, 1 EL Kurkuma und Curry zu gleichen Teilen, 12 0 g gemischtes Gemüse nach Geschmack, 1 Zwiebel, 1 große Tomate, 1 TL Salz, Kokosmilch, 2 Hände voll frischer Spinat, 1,5 EL Erdnussbutter.

Zubereitung: 2 EL Öl in einen Topf geben und leicht erhitzen. Den Reis und 1 TL Salz dazugeben und gut umrühren. 120 g Gemüse unterrühren, 1 EL Kurkuma und Curry drunterrühren und mit 300 ml Wasser auf füllen. Alles unter Rühren köcheln lassen, bis der Reis weich und das Gemüse bissfest ist. Die Zwiebel schälen und fein schneiden. 2-3 EL Öl erwärmen und die Zwiebel anschwitzen. Die Tomate klein schneiden, dazugeben und alles mit Salz abschmecken.

Alles so lange erhitzen, bis die Tomate gar ist. Kokosmilch (Menge nach Geschmack) dazugeben und den geputzten, von Stielen befreiten und klein gehackten Spinat unterrühren. Zum Schluss die Erdnussbutter unter rühren und alles gut ziehen lassen. Den Reis anrichten und die Soße sowie die Tomate dazugeben. Guten Appetit!

Fotos: Carla Arnold


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