Fischhaus Alberthafen: Hier kommt frischer Fisch auf den Tisch

Maritim ist auch die Außenansicht: Von der Terrasse aus reicht der Blick in den Hafen.
Maritim ist auch die Außenansicht: Von der Terrasse aus reicht der Blick in den Hafen.

Von Katrin Fiedler

Dresden - Omega-3-Fettsäuren unterstützen den Geist. Sie stärken das Herz, putzen die Blutgefäße und schützen vor Demenz. So heißt es. Grund genug also, um Fisch zu essen. Ein Grund mehr ist das „Fischhaus Alberthafen“. Denn Fluss- und Meerestiere sind hier Programm.

Vor den Türen steht ein grünes Eisenmonster auf drei Beinen. Daneben ist die gute alte „Waltraut“ zu sehen. Im Winter liegt der 65 Meter lange Schleppkahn auf Grund.

Im Sommer wird das Auffangbecken mit Wasser gefüllt und „Waltraut“ schaukelt auf kleinen Wellen. Dann scheint die Atmosphäre des mehr als 100 Jahre alten Alberthafens, Sachsens größtem Umschlagplatz zwischen Wasser-, Straßen- und Schienenwegen, hinüber zum maritimen Restaurant zu schwappen.

Das maritime Flair erstreckt sich über zwei Restaurant-Etagen bis runter in den zünftigen Gesellschafts-Keller.
Das maritime Flair erstreckt sich über zwei Restaurant-Etagen bis runter in den zünftigen Gesellschafts-Keller.

Die Hein Mück Group war es, die 2010 das Restaurant im Alberthafen eröffnete. Ihr Name ist in Dresden bekannt und steht zuallererst für Frische.

„Auf die setzen wir auch hier im ,Alberthafen‘“, sagt Restaurantleiterin Nicole Herbst (28). „Mehrmals in der Woche werden wir beliefert.“

Auf den Tellern finden sich Victoriaseebarsch, Forelle, Butterfisch, Steinbeißer [&] Co. wieder. Zubereitet in den verschiedensten Varianten und bestens einsehbar in der verglasten Show-Küche. „Gibt es Fragen, hilft unsere ,Kleine Fischkunde‘ und natürlich das Personal“, verspricht die Restaurantleiterin.

Tipp: Das „Fischhaus Alberthafen“ bietet frischen Hummer. Der wird auf Wunsch bestellt und tafelfertig serviert. Wahlweise kommt er zerlegt auf den Tisch. Gäste dürfen aber auch selbst Hand anlegen - mit Hummerzange und -gabel. Etwa 600 bis 800 g Lebendgewicht reichen für eine leckere Vorspeise für zwei Personen und kosten bis zu 70 Euro.

Adresse: „Fischhaus Alberthafen“, Magdeburger Straße 58, 01067 Dresden, Tel. 0351/ 4 98 2110. Geöffnet: täglich von 11 bis 23 Uhr.

Dorade mit Drillingskartoffeln und Feldsalat in Himbeervinaigrette

Restaurantchefin Nicole Herbst (28) präsentiert: Dorade mit Drillingskartoffeln und Feldsalat in Himbeervinaigrette.
Restaurantchefin Nicole Herbst (28) präsentiert: Dorade mit Drillingskartoffeln und Feldsalat in Himbeervinaigrette.

Zutaten für 2 Personen: 2 ganze Doraden à ca. 350 g, 70 g Butterschmalz, Mehl, Salz, Pfeffer weiß gem., 1 Zitrone in 6 Ecken, je 2 Zweige frischer Thymian und Rosmarin. 350 g Drillingskartoffeln (vorwiegend festkochend), 50 g Butter, Salz, ganzer Kümmel, ein Zweig frischer Rosmarin. 60 g geputzter Feldsalat, 50 g Himbeeren TK, 25 ml weißer Balsamicoessig, 50 ml Olivenöl, Salz, Zucker, Pfeffer weiß gem.

Vorbereitung: Die Doraden abspülen und mit Küchenkrepp trockentupfen. Die Haut mehrmals leicht einschneiden, mit Salz und weißem gemahlenen Pfeffer von innen und außen würzen.

Je einen Thymianzweig und Rosmarinzweig und eine Zitronenecke in die Dorade stecken, rundherum leicht mit Mehl bestäuben. Die Drillingskartoffeln mit Schale, mit Salz und ein wenig ganzem Kümmel gar kochen, auskühlen lassen und halbieren.

Die TK-Himbeeren auftauen lassen, in Messbecher geben und weißen Balsamicoessig zugeben, mit dem Mixstab pürieren und dabei langsam das Olivenöl zugeben, mit Salz, Zucker und weißem gemahlenen Pfeffer würzen und abschmecken.

Zubereitung: Die Doraden im Butterschmalz von beiden Seiten langsam ausbraten.

Die halbierten Kartoffeln in Butter anschwenken und mit Salz und gehacktem Rosmarin abschmecken. Den geputzten Feldsalat in eine Schüssel geben und mit der Himbeervinaigrette marinieren.

Anrichten: Wenn möglich die Doraden auf einem ovalen Teller anrichten und mit Zitronenspalten garnieren, links oben die Drillingskartoffeln und rechts oben den marinierten Feldsalat anrichten. Guten Appetit!

Fotos: Carla Arnold


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