Unüblicher Einsatz: Feuerwehr rettet Rollstuhlfahrer aus misslicher Lage

Wiesloch - Glück im Unglück! Am Samstagabend kam es am Leimbach in Wiesloch (bei Heidelberg) zu einer etwas ungewöhnlichen Rettungsaktion eines 74-jährigen Rollstuhlfahrers.

Der 74-Jährige fuhr mit seinem Elektrorollstuhl entlang des Leimbachs auf einem Feldweg, als er stecken blieb und den Hang hinabrutschte.
Der 74-Jährige fuhr mit seinem Elektrorollstuhl entlang des Leimbachs auf einem Feldweg, als er stecken blieb und den Hang hinabrutschte.  © Julian Buchner/Einsatz-Report24

Wie die Polizei in Mannheim berichtet, fuhr der Mann auf einem Feldweg entlang des Leimbachs mit seinem Elektrorollstuhl und steckte plötzlich fest.

Daraufhin rutschte er den ca. 1,5 Meter tiefen Hang hinab in das kniehohe Wasser des Bachs.

Da der Senior sich nicht selbst befreien konnte, versuchte er, andere Personen auf sich aufmerksam zu machen. Laut Polizei habe er den Fahrgästen in vorbeifahrenden Straßenbahnen zugewunken.

Ein Fahrgast erkannte die missliche Lage des Mannes und verständigte den Notruf. Die Polizeibehörden vor Ort konnten den Mann jedoch nicht alleine aus dem Wasser bergen und wurden dann von der Feuerwehr, sowie dem DLRG unterstützt.

Der Rolli-Fahrer konnte schließlich samt seines Gefährtes unverletzt aus dem Leimbach mittels Drehleiter geborgen werden.

Er kam zur vorsorglichen Untersuchung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Die Feuerwehr und die DLRG bargen mit vereinten Kräften den Rollstuhlfahrer samt Gefährt aus dem Leimbach.
Die Feuerwehr und die DLRG bargen mit vereinten Kräften den Rollstuhlfahrer samt Gefährt aus dem Leimbach.  © Julian Buchner/Einsatz-Report24

Titelfoto: Julian Buchner/Einsatz-Report24

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