Lawinen-Tragödie in Ammergauer Alpen fordert Todesopfer, Suche nach Vermissten

Reutte - Es ist eine schreckliche Tragödie: Nach mehreren Lawinenabgängen unweit der deutsch-österreichischen Grenze hat ein Mensch sein Leben verloren.

Die Rettungskräfte waren unter anderen mit mehreren Hubschraubern im Einsatz.
Die Rettungskräfte waren unter anderen mit mehreren Hubschraubern im Einsatz.  © DPA

Wie die Polizei Tirol am Samstag mitteilte, wurden zudem vier weitere Personen unter den Schneemassen verschüttet, konnten aber rechtzeitig gerettet werden.

Eine Person wurde dabei verletzt, drei Menschen blieben unverletzt. Nach Angaben der Landeswarnzentrale wird zudem noch nach weiteren Vermissten gesucht.

Wie ein Polizeisprecher erklärte, seien am Samstag insgesamt drei große Lawinen im Grenzgebiet zwischen Österreich und Deutschland abgegangen.

Die Lawinen hatte sich am frühen Nachmittag nördlich des Plansees gelöst und waren auch in Richtung eines Hotels gekracht. Das betroffene Haus wurde glücklicherweise jedoch nicht beschädigt.

Im Einsatz waren laut Landeswarnzentrale mehrere Teams der österreichischen Bergrettung sowie die deutsche Bergwacht.

Hubschrauber im Einsatz

Die alarmierten Rettungskräfte mussten mit Hubschraubern in das Einsatzgebiet geflogen werden, da die Zufahrtsstraßen gesperrt oder ebenfalls von enormen Schneemassen nahezu komplett verschüttet waren.

In dem Gebiet galt am Samstag Lawinenwarnstufe zwei von fünf, also eine mäßige Lawinengefahr.

Unweit der deutsch-österreichischen Grenze in der Gemeinde Reutte ist ein Mensch gestorben.
Unweit der deutsch-österreichischen Grenze in der Gemeinde Reutte ist ein Mensch gestorben.  © Screenshot/Google Maps

Titelfoto: DPA

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