20-Jähriger fährt betrunken und will Beamte verprügeln

Der 20-jähriger Oelder wollte sich gegen den zivilen Beamten wehren. (Symbolbild)
Der 20-jähriger Oelder wollte sich gegen den zivilen Beamten wehren. (Symbolbild)  © dpa/123RF

Rheda-Wiedenbrück - Die Trunkenheitsfahrt eines 20-jährigen Oelders endete am Heiligabend in der Ausnüchterungszelle der Polizei. Vorher versuchte er die Beamten zu schlagen.

Der VW Sharan-Fahrer krachte am Weihnachtsmorgen in eine Mauer der Kirche an der Wilhemstraße in Rheda-Wiedenbrück, ehe er seine Fahrt einfach fortsetzte. Stadtauswärts verlor der Mann auf der Pixeler Straße die Kontrolle und prallte hier gegen eine Straßenlaterne.

Dort kam zufällig ein 36-jähriger Polizeibeamter aus Rheda-Wiedenbrück vorbei, der kurz davor seinen Nachtdienst beendet hatte. Als der 20-Jährige bemerkte, dass der zivile Beamte seine Kollegen angerufen hatte, versuchte er ihn zu schlagen.

Die Kollegen konnten schnell zu Hilfe kommen und der Oelder wurde zur Polizeiwache nach Rheda-Wiedenbrück gebracht, damit ihm dort eine Blutprobe entnommen werden konnte.

Nach Abschluss der Blutprobe wurde der Mann von der Wache entlassen. Als er seine persönlichen Gegenstände bekam, beleidigte er die eingesetzten Beamten und erklärte, dass er die Unfälle und die anschließenden Vorfälle auf seinem Handy aufgenommen hätte.

Deshalb sollte das Handy sichergestellt werden, was dem 20-Jährigen überhaupt nicht passte und er deshalb die Flucht zu Fuß suchte. Allerdings kam er nicht weit und stürzte bereits auf der Hauptstraße zu Boden.

Bei dem Sturz wurde der Mann leicht verletzt, versuchte anschließend die Polizeibeamten zu schlagen und letztendlich wurde er auf Anordnung eines Richters bis zur Ausnüchterung im polizeilichen Gewahrsam untergebracht.

Neben den zwei Unfallfluchten muss sich der Oelder nun auch noch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Der Gesamtsachschaden bei den zwei Unfällen wird laut Polizei auf ungefähr 15.000 Euro geschätzt.

Titelfoto: dpa/123RF


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