Riesiger Brand zerstört Haus, während Bewohner im Garten saßen

Rheda-Wiedenbrück - Ein Autobrand zerstörte am Freitagmittag das Leben einer kleinen Familie, die gemütlich im Garten saß, während das Haus anfing abzufackeln.

Die Flammen griffen von dem VW Polo auf das Reihenhaus über.
Die Flammen griffen von dem VW Polo auf das Reihenhaus über.

Um 15.07 Uhr, so berichtete Feuerwehr-Pressesprecher Christian Dresmann später, wurden die hauptamtlichen Kräfte sowie der Löschzug Rheda zunächst zu einem Kleinbrand alarmiert. Noch während der Anfahrt meldeten sich Feuerwehrkollegen aus den Nachbarhäusern per Notruf und berichteten, dass der Brand inzwischen auch auf das Haus übergegriffen habe.

Rund 70 Einsatzkräfte mussten nach und nach anrücken, weil das Feuer nicht zu bändigen war. "Wir haben in der Anfangsphase massiv Wasser aus den Tanks der Löschfahrzeuge auf das Feuer geworfen", so Dresmann weiter.

Die Flammen breiteten sich so schnell aus, dass selbst ein Übergreifen auf die Nachbarhäuser nicht zu verhindern war. Dunkle Rauchwolken zogen gen Himmel, während die Isolierung der Häuser abfackelte.

Erst als der Drehleiterwagen vor Ort war, konnte der Brand geschwächt werden. So konnte Schritt für Schritt jedes Glutnest abgelöscht werden.

Das mittlere Wohnhaus ist wohl nicht mehr zu retten. Es ist schon jetzt unbewohnbar. An den beiden anderen Häusern wurde jeweils der Dachstuhl stark beschädigt.

Der Schaden beträgt wohl circa 800.000 Euro. Nach knapp zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet.

Die Brandnester zogen sich schnell unter den Dachstuhl.
Die Brandnester zogen sich schnell unter den Dachstuhl.
Erst als die Drehleiterwagen eintrafen, konnten die Flammen zielführend bekämpft werden.
Erst als die Drehleiterwagen eintrafen, konnten die Flammen zielführend bekämpft werden.
Der dunkle Rauch zog vom Dachstuhl auf.
Der dunkle Rauch zog vom Dachstuhl auf.

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