Rekord-Tiefstand des Rhein fördert explosiven Fund zu Tage

Mainz - Durch das anhaltende Rhein-Niedrigwasser ist erneut bei Mainz alte Munition zum Vorschein gekommen.

Schon im August und September waren aufgrund des Niedrigwassers im Rhein Sprengsätze gefunden worden (Symbolbild).
Schon im August und September waren aufgrund des Niedrigwassers im Rhein Sprengsätze gefunden worden (Symbolbild).  © dpa/123RF

Die Wasserschutzpolizei fand 100 Flakpatronen, wie die Stadt Mainz mitteilte. Taucher des Kampfmittelräumdienstes suchten am Freitag das Ufer nach weiteren Patronen ab.

Die rund 30 Zentimeter langen explosiven Fundstücke stammen noch aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie sollen im Laufe der kommenden Woche kontrolliert gesprengt werden.

Die Patronen seien stark korrodiert, erklärte ein Stadtsprecher. Experten hätten entschieden, sie vor Ort im Wasser unschädlich zu machen. Bis es so weit sei, würden die Geschosse sicher in einem abgesperrten Bereich aufbewahrt. Ein Sicherheitsdienst werde das Areal bewachen.

Bereits im August und September waren durch die niedrigen Rheinwasserstände bei Mainz Flakgeschosse aufgetaucht. Die insgesamt fast 80 Patronen wurden allesamt vor Ort gesprengt.

Die Sprengung der Flakpatronen soll frühestens am Dienstag (23. Oktober) stattfinden.

Titelfoto: dpa/123RF

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