RheinEnergie erhöht Strompreise um etwa 8,5 Prozent!

Köln - Der Kölner Energieversorger RheinEnergie dreht an der Preisschraube. Sowohl Strom als auch Erdgas wird teurer. Die Strompreise steigen im Schnitt um etwa 8,5 Prozent.

Ein Stromzähler mit der Zahl der verbrauchten Kilowattstunden.
Ein Stromzähler mit der Zahl der verbrauchten Kilowattstunden.  © RheinEnergie/pr

Die Erhöhung der Strompreise teilt sich je nach Netzgebiet auf.

Ein Großteil der RheinEnergie-Kunden lebt im Netzgebiet der Rheinischen Netzgesellschaft.

Hier schraubt RheinEnergie vor allem am Grundpreis. Er steigt im Tarif FairRegio Strom Basis, von 143,75 Euro brutto auf künftig 164,04 Euro brutto pro Jahr.

Der Arbeitspreis pro Kilowattstunde steigt zusätzlich von 25,23 Cent auf 25,82 Cent.

Im Netzgebiet der Westnetz wird die gelieferte Kilowattstunde noch teurer. Hier steigt der Arbeitspreis pro Kilowattstunde auf 26,89 Cent brutto im Basistarif.

Während der Verbrauchspreis für Strom deutlich zulegt, senkt RheinEnergie hier den Grundpreis auf 121,61 Euro.

Diese Zahlen bestätigte Unternehmenssprecher Christoph Preuß gegenüber TAG24.

Als Grund nannte RheinEnergie unter anderem, dass auch die Grundpreisanteile der Netznutzungsentgelte weiter gestiegen sind. Aktuell erhalten die Netzbetreiber bereits 84,94 Euro des Grundpreises.

Strompreis-Vergleich kann sich lohnen

"Als Grundversorger haben wir den Strompreis seit dem 1. April 2016 konstant gehalten. Jetzt müssen wir die steigenden Kosten allerdings an die Verbraucher weitergeben", so der Unternehmenssprecher.

Laut Christoph Preuß seien Brennstoffe wie Kohle deutlich teurer geworden. Auch der rege Handel mit CO2-Zertifikaten haben sich verteuert. Diese Kosten müssten jetzt eingepreist werden.

Eine Beispielrechnung zeigt, welche zusätzlichen Kosten auf Kunden der RheinEnergie zukommen. Ein Kunde mit einem Durchschnittsverbrauch von 3.000 Kilowattstunden pro Jahr zahlt im RNG-Netzgebiet ab dem 1. April 2019 knapp 6,45 Euro pro Monat mehr.

Ein Kunde mit dem gleichen Jahresverbrauch im Westnetz-Gebiet zahlt ab dem 1. April laut dem Konzern rund 5,50 Euro pro Monat mehr. Laut dem Konzern entspricht diese Rechnung einer Preissteigerung von etwa 8,5 Prozent.

Nach Firmenangaben schreibt die RheinEnergie alle Kunden an, die von den Preiserhöhungen betroffen sind. Diese haben in der Regel ein gesondertes Kündigungsrecht und können einen Strompreis-Vergleich heranziehen und bei Bedarf wechseln. RheinEnergie versorgt in und um Köln nach eigenen Angaben rund 2,5 Millionen Menschen mit Energie und Wasser.

Das Verwaltungsgebäude von RheinEnergie.
Das Verwaltungsgebäude von RheinEnergie.  © RheinEnergie/pr

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