Mann bringt seinen Hund auf so grausame Weise um, dass US-Staat neues Gesetz einführt

Richmond (Virginia) - Fünf Jahre ohne Bewährung! Für diese Strafe musste der US-Staat Virginia ein neues Gesetz einführen, das Tiere besser vor Gewalt schützt. Es wurde nach dem zu Tode gequälten Hund benannt, für den es erlassen wurde: "Tommie's Law".

Tommie überlebte die Tortur nicht.
Tommie überlebte die Tortur nicht.  © Facebook/Screenshots/Richmond Animal Care and Cont

Dessen Besitzer hatte den Pitbull an einen Zaun gefesselt, ihn mit brennbarer Flüssigkeit übergossen und angezündet. Am Mittwoch bekam Jyahshua A. Hill (20) die neue Härte des Gesetzgebers zu spüren, für sein Verbrechen, das er im Februar 2019 begangen hatte, berichtet die "Daily Mail".

Passanten hatten das entstellte Tier damals halbtot in einem Park gefunden und sofort zum Tierarzt gebracht. Das Tierheim "Richmond Animal Care and Control" nahm sich der Pflege des Vierbeiners an, der jedoch wenige Tage später seinen schweren Verletzungen erlag.

Auf ihrer Facebook-Seite posteten die Helfer seinerzeit Bilder des Rüden Tommie, der sich darauf, auf einer Decke liegend, an ein Kuscheltier schmiegt. Der Fall löste große Empörung in der Bevölkerung aus und sorgte so dafür, dass das neue Gesetz eingeführt wurde.

Die Menschen berührte das Schicksal des Pitbulls sehr und viele spendeten Geld für das Tierheim, in dem er seine letzten Tage verbracht hatte.

Jyahshua A. Hill (20) versuchte, die Tat zu rechtfertigen

Um ihn härter bestrafen zu können, wurde für Jyahshua A. Hill (20) ein neues Gesetz eingeführt.
Um ihn härter bestrafen zu können, wurde für Jyahshua A. Hill (20) ein neues Gesetz eingeführt.  © Richmond Police Department

"Es ist ein Sieg für Tierschützer und Tommies Andenken", sagte Staatsanwältin Denise Anderson nach der Anhörung am Mittwoch.

Dessen Besitzer hatte sich bereits im Februar gegen die Vorwürfe gewehrt. "Der Hund hat meine Tochter angegriffen und ich habe ihn mir geschnappt. Ich habe getan, was ich tun musste, um meine Kinder vor dem Hund zu schützen", sagte er zu "WTVR". "Der Hund war zu bösartig, um mit anderen Hunden zusammen zu sein", so Hill damals.

Hill behauptet, er habe wegen seiner diagnostizierten Schizophrenie und bipolaren Störung ein Blackout gehabt und bestand darauf, dass er zu diesem Zeitpunkt nicht unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol gestanden habe.

Die Tat bestritt der 20-Jährige allerdings nicht, gab zu, den Hund am 10. Februar im Abner Clay Park in Richmond angezündet zu haben.

"Ich weiß, was ich falsch gemacht habe und es tut mir leid, weil ich es so weit kommen lassen habe, aber ich habe getan, was ich tun musste, um mein Kind zu schützen", rechtfertigte Hill seine Tierquälerei während einer Anhörung im Juni erneut.

Den Gesetzgeber überzeugte der junge Mann damit nicht. Nun wird er für seine Tat fünf Jahre ins Gefängnis wandern.

Mehr zum Thema Missbrauch:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0