Grausam! Hündin muss sterben, weil ihre Besitzerin sie mit ins Grab nehmen will

Richmond - Es war der letzte Wille der Besitzerin: In den USA musste eine gesunde Hündin eingeschläfert werden, weil ihr Frauchen mit ihr begraben werden wollte.

Emma war ein Shi-Tzu wieder dieser Hund. (Symbolbild)
Emma war ein Shi-Tzu wieder dieser Hund. (Symbolbild)  © 123rf.com/Juergen Huels

Mit dem letzten Atemzug ihres Frauchens war auch ihr Leben zu Ende: Die kleine Shi-Tzu-Dame Emma musste sterben, weil ihre Besitzerin es so in ihrem letzten Willen wollte, berichtet die "New York Post".

Dabei war die Hündin kerngesund. Doch um den grausamen Wunsch der verstorbenen Frau, die in Richmond gelebt hatte, zu erfüllen, wurde Emma eingeschläfert und in Frauchens Grab gelegt.

Dabei deutete zunächst nichts auf dieses traurige Schicksal hin. Anfang März kam das verwaiste Hündchen in ein Tierheim in Chesterfield... Und irgendwann stand der Testamentsvollstrecker vor der Tür und verlangte die Aushändigung des Tieres, damit es eingeschläfert wird.

Doch die Mitarbeiter des Tierheims waren dagegen! Sie beteuerten sogar, für den Hund schnell ein neues Zuhause zu finden. Doch es half alles nichts. Am 22. März kam der Testamentsvollstrecker wieder und nahm den Hund mit. Danach ging alles ganz schnell...

Emma wurde zum Tierarzt gefahren, dort eingeschläfert und auf den Tierfriedhof in Richmond gebracht, wo sie eingeäschert wurde. Die Urne mit ihrer Asche wurde später von Bekannten der verstorbenen Besitzerin mitgenommen und in deren Grab gelegt.

Im US-Bundesstaat Virginia gelten Tiere als persönliches Eigentum. Tierärzte dürfen sie in solchen Situationen einschläfern. Friedhöfe wiederum ermöglichen, Tiere mit Menschen in einem Grab zu beerdigen.

Allerdings habe der aktuelle Fall viele Menschen, darunter auch Tierärzte, entsetzt. Der Bundesstaat Virginia erwäge deshalb, das Gesetz so zu ändern, dass das sinnlose Töten eines gesunden Tieres, nur weil sein Besitzer es in seinem Testament verfügt, in Zukunft nicht mehr möglich ist.

Titelfoto: 123rf.com/Juergen Huels

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