Ridesharing: Dieses Gefährt seht Ihr jetzt immer öfter in Hamburg

Hamburg - In Hamburg verlängern die Bahn-Tochter ioki und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) ihr seit Mitte Juli bestehendes Angebot in den Stadtteilen Lurup und Osdorf. Das kündigten die Projektpartner am Samstag an.

Ein Elektro-Shuttle der Bahn-Tochter ioki fährt durch Hamburg.
Ein Elektro-Shuttle der Bahn-Tochter ioki fährt durch Hamburg.  © DPA

Seit dem Start seien 91.000 Fahrgäste befördert worden, die Hälfte lasse sich zu größeren ÖPNV-Haltestellen bringen.

Nach Leihfahrrädern und Carsharing-Angeboten nehmen in Städten und Kommunen auch die Angebote mit Sammeltaxis im öffentlichen Nahverkehr allmählich zu.

Der Weg zur Haltestelle ist weit, da nimmt der Pendler sein Auto. Der Individualverkehr soll in Städten und Kommunen aber wegen Abgasen und Dauerstaus eingedämmt werden. Ridesharing heißt da das Zauberwort, das Fahrgäste ganz einfach zusammenbringt.

Gebucht wird die Fahrt im Elektro-Auto zum HVV-Tickettarif über die "ioki Hamburg App", ähnliche Fahrten werden durch einen Algorithmus zu Fahrgemeinschaften gebündelt (Ride-Pooling).

Auch in anderen deutschen Städten und Kommunen wie Berlin, München oder Duisburg gibt es Angebote, um den Weg von oder nahe der Haustür bis zur Haltestelle des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu überbrücken.

Oftmals stecken die Projekte aber noch in der Erprobung und sind noch nicht wie in Hamburg in Betrieb.

Die Kunden erwarteten vor Ort "ein funktionierendes Gesamtsystem und keinen größer werdenden Flickenteppich oder Rosinenpickerei einzelner Anbieter zulasten der Gesamtheit", erklärte der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen, Jan Schilling.

Eine Zusammenarbeit von Verkehrsunternehmen mit neuen Anbietern sei daher sinnvoller als die direkte Konkurrenz zueinander.


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