Riesa braucht 900 Strophen für eigene Stadt-Hymne

Riesa - Ambitioniertes Vorhaben! Der Riesaer Stadtbahnverein plant zum 900. Stadtjubiläum, das gleichzeitig mit dem "Tag der Sachsen" im September gefeiert wird, eine eigene Stadthymne. Die Herausforderung dabei: Die Riesaer sollen selbst die Strophen dafür dichten - und zwar gleich 900 an der Zahl!

Müssen 900 Strophen zusammenbekommen: Das Festkomitee um Vereinspräsident Kurt Hähnichen (71, li.) hat bis zum "Tag der Sachsen" ordentlich zu tun.
Müssen 900 Strophen zusammenbekommen: Das Festkomitee um Vereinspräsident Kurt Hähnichen (71, li.) hat bis zum "Tag der Sachsen" ordentlich zu tun.  © Holm Helis

"Ja, das ist schon ein bisschen gewagt", sagt Andree Schittko (59), einer der Organisatoren vom Verein. "Aber wir vertrauen darauf, dass alle Riesaer Bürger mitmachen und sich etwas einfallen lassen."

Aber es braucht nicht nur Engagement, um die 900 Strophen über die Elbestadt zusammen zu bekommen. Vielmehr drängt die Zeit: "Bis zum 12. August müssen alle Vorschläge bei uns eingereicht sein", so Schittko.

Es gibt nur eine Vorgabe für die Strophen: Der Text muss auf die Melodie des Ost-Rock-Klassikers "Hey, wir woll'n die Eisbärn sehn" passen. Wenn alles klappt, stellen die Riesaer mit ihrem Song einen neuen Rekord auf.

Riesa feiert in diesem Jahr nicht nur den "Tag der Sachsen" sondern auch 900. Stadtjubiläum.
Riesa feiert in diesem Jahr nicht nur den "Tag der Sachsen" sondern auch 900. Stadtjubiläum.  © PR

Titelfoto: Holm Helis, PR

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