Dreht sich das Riesenrad im Plänterwald bald wieder?

Das Riesenrad steht seit Jahren still, könnte aber schon bald wieder in Betrieb gehen, denn sein Zustand ist besser als gedacht.
Das Riesenrad steht seit Jahren still, könnte aber schon bald wieder in Betrieb gehen, denn sein Zustand ist besser als gedacht.  © DPA

Berlin - Ein Gutachten gibt dem ehemaligen Spreepark im Plänterwald wieder neue Hoffnung. Das Gelände soll wieder eröffnet werden, allerdings nicht als Vergnügungspark, sondern leise und mit viel Kultur aber möglicherweise mit dem Riesenrad.

Wie der Berliner Kurier berichtet, geht es dem 1989 aufgestellten - damals brandneuen - Riesenrad besser als es aussieht. Der 220-Tonnen Koloss ist in einem sehr guten Zustand, beruft sich das Blatt auf einen Gutachter. Es müsse nur die Technik erneuert werden, dann könnte es sich wieder drehen.

Würde das Riesenrad wieder in Betrieb genommen, hätte dies sehr positive Effekte auf die Wiedereröffnung des Spreeparks. Diese ist geplant, derzeit wird ein Konzept erarbeitet, welches 2019 stehen soll. Fest steht: Ein Rummel oder Vergnügungspark wird es nicht wieder geben.

Auch ein Volkspark wollen weder Betreiber noch Nachbarn haben. Das Areal soll ein Gelände der Ruhe und Kultur werden. Konzerte ja, aber keine lauten und es soll viel Raum für Kunst, Installation, Performance geben. Alles auf einem hohen Niveau, deshalb soll extra eine namhafte Jury die Kunst für den Park aussuchen.

Zwar sollen die alten Fahrgeschäfte stehen bleiben, aber nicht wieder in Betrieb genommen werden, mit Ausnahme des Riesenrads. Die übrigen Freizeitpark-Attraktionen sollen eher von Künstlern genutzt werden.

So könnten jährlich bis zu eine halbe Million Besucher in den Park gelockt werden.

Laut Kurier sind aber keine neuen Parkplätze geplant, mehr als 200 wird es auch künftig rund um den Park nicht geben. Stattdessen gibt es wohl Pläne, die Parkeisenbahn auf neuen Strecken zu den S-Bahnhöfen fahren zu lassen, um die Besucher in den Park zu holen.

Der schrittweise Umbau des Spree soll 20 Mio. Euro kosten.

Die übrigen Fahrgeschäfte würden stehen bleiben, aber nicht wieder fahren. Sie könnten Künstlern Raum für Installationen oder Performances geben.
Die übrigen Fahrgeschäfte würden stehen bleiben, aber nicht wieder fahren. Sie könnten Künstlern Raum für Installationen oder Performances geben.  © DPA
Es gibt Überlegungen, die Strecke der Parkbahn zu S-Bahnhöfen zu verlängern, uns so die Gäste in den Park zu holen.
Es gibt Überlegungen, die Strecke der Parkbahn zu S-Bahnhöfen zu verlängern, uns so die Gäste in den Park zu holen.  © DPA

Titelfoto: DPA


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