Kater schleppt sich mit letzter Kraft zu Nachbarn: Röntgenbilder offenbaren Schreckliches

Rimbach - Schreckliche Qualen musste im Odenwald ein kleiner grauer Kater erleiden.

In dem Knochen des Tieres steckte das Projektil einer Luftdruckwaffe (Symbolfoto).
In dem Knochen des Tieres steckte das Projektil einer Luftdruckwaffe (Symbolfoto).  © 123RF/Vladimir Mucibabic

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurde der Freigänger am 7. Juli vermutlich von einem Luftdruckgewehr angeschossen.

Mit letzter Kraft schleppte er sich dann auf den Gartenstuhl eines Nachbarn der Besitzer in der Burgunderstraße. "Er konnte nicht mehr stehen und laufen", heißt es in einem Facebook-Posting der Tierschutzinitiative Odenwald.

Eine Röntgenaufnahme in der Tierklinik offenbarte dann das ganze schreckliche Ausmaß: Ein Projektil steckte tief im Körper des Katers und hatte sich in einen Knochen gebohrt!

In einer langen und schwierigen OP wurde das Geschoss schließlich entfernt. Der Kater ist zum Glück auf dem Weg der Besserung. Die Familie hat nun Anzeige erstattet.

Die Polizei Heppenheim hat wegen de Verstoßes des Tierschutzgesetzes die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 062527060 zu melden.

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