Bewaffneter Geiselnehmer wird von Polizei erschossen, dann kommt etwas Unglaubliches ans Licht

Rio de Janeiro - Die Entführung eines Busses hat die Polizei in der brasilianischen Millionenstadt Rio de Janeiro beendet.

Unter den Einsatzkräften waren auch Scharfschützen.
Unter den Einsatzkräften waren auch Scharfschützen.  © Screenshot Youtube/WION

Der Geiselnehmer sei von einem Elite-Scharfschützen erschossen worden, als er das auf einer Brücke stehende Fahrzeug kurz verließ und wieder einsteigen wollte, berichtete das Portal G1 am Dienstag unter Berufung auf die Militärpolizei.

Alle 37 Menschen an Bord des Busses seien unverletzt geblieben. Der Mann habe eine Spielzeugwaffe gehabt, hieß es. Sein Motiv war zunächst nicht bekannt.

Der Bewaffnete hatte den Bus am frühen Dienstagmorgen auf einer stark befahrenen Brücke, die Rio mit der Stadt Niterói verbindet, in seine Gewalt gebracht. Beamte verhandelten den Berichten zufolge mehr als drei Stunden mit ihm. In der Zeit habe er fünf bis sechs Geiseln freigelassen, hieß es.

Über die Zahl der Passagiere hatte es widersprüchliche Angaben gegeben. Die Brücke war stundenlang in beide Richtungen gesperrt.

Wie der schweizer "Blick" berichtet, soll der Mann "Benzin im Bus ausgeschüttet und damit gedroht, das Fahrzeug anzuzünden". Er habe sich auch selbst als Polizist identifiziert, was jedoch weder bestätigt noch dementiert wurde.

Titelfoto: Screenshot Youtube/WION

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