Risiko-Lebensversicherung: Warum lohnt sie sich?

Deutschland - Ein normaler Tag, doch dann passiert es: ein Autounfall, bei dem ein Vater stirbt und seine Familie ohne Einkommen und Rücklagen zurücklässt. Eine Risikolebensversicherung ist dazu da, die Hinterbliebenen genau davor zu schützen. Doch für wen lohnt sich diese Police?

Für wen sich die Versicherung am meisten lohnt

Verstirbt ein Familienmitglied, etwa ein Elternteil oder der Partner, fällt das gesamte Einkommen desjenigen weg. Die Hinterbliebenen stehen dann vor der Aufgabe, ihr Leben mit deutlich weniger Geld zu meistern als zuvor. Für die meisten Menschen bedeutet das eine enorme Umstellung ihrer Gewohnheiten.

Denn ihr Leben wird nicht nur emotional auf den Kopf gestellt, sondern auch in finanzieller Hinsicht: Neben der Miete, den Lebenshaltungskosten und der Ausbildung der Kinder müssen oft noch Kredite wie ein Bau- oder Autokredit abbezahlt werden. Die Risikolebensversicherung sichert Hinterbliebene im Notfall ab: Auch bei nur kurzer Vertragsdauer erhalten sie die Auszahlung der Summe, die der Versicherte bei Vertragsabschluss festgelegt hat.

Nur seriöse Versicherungen kontaktieren!

Bevor man voreilig einen Vertrag unterschreibt, sollte man allerdings darauf achten, dass die Versicherung seriös und verlässlich ist. Eine insolvente Versicherung beispielsweise ist zahlungsunfähig – da hilft auch der beste Vertrag nicht.

Glücklicherweise gibt es einige vertrauenswürdige Versicherungspartner, deren Bonität ausgezeichnet ist. Die CosmosDirekt zum Beispiel ist der größte Lebensversicherer Deutschlands und wurde bereits 16 Mal von der Stiftung Warentest mit dem ersten Platz für das Produkt Risikolebensversicherung ausgezeichnet. Aber ist eine solche Police auch etwas für Sie?

Die Antwort: Ja. Vor allem junge Familien, in denen es einen Hauptverdiener gibt, und unverheiratete Paare profitieren von einer Risikolebensversicherung. Die folgenden drei Beispiele machen deutlich, warum das so ist:

Unverheiratete Paare: Kein Anspruch auf Witwenrente

Wer nicht verheiratet ist, hat keinen Anspruch auf Witwenrente. Lebt ein Paar viele Jahre zusammen in einer gemeinsamen Wohnung, ist aber nicht verheiratet, dann erhält der Hinterbliebene kein Geld, falls der Partner stirbt. Auch den Angehörigen von Gewaltopfern stehen nur in bestimmten Fällen Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz zu, wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales schreibt.

Hatte das Opfer keine Lebensversicherung abgeschlossen, bleibt den meisten Hinterbliebenen kaum Zeit zu trauern. Denn der Wegfall des zweiten Einkommens bringt in der Regel erhebliche finanzielle Einbußen mit sich. Im besten Fall findet der hinterbliebene Partner eine günstigere, kleinere Wohnung und ändert seinen Lebensstandard drastisch. Mit dem Geld aus der Risikolebensversicherung hingegen könnte das gewohnte Leben zumindest in finanzieller Hinsicht unverändert weitergehen.

Familien mit Hauptverdiener: Plötzlich kein Einkommen mehr

Auch Familien, bei denen ein Elternteil oder Partner ein größeres oder sogar alleiniges Einkommen mit nach Hause bringt, profitieren im Falle eines Falles erheblich von einer Risikolebensversicherung. Denn verstirbt eben dieser Hauptverdiener, fällt plötzlich das gesamte Einkommen der Familie weg.

Für Hausfrauen mit Kindern, die auf das Einkommen des (Ehe-)Partners angewiesen sind, bedeutet das meist den finanziellen Ruin. Die Hinterbliebenen müssen sich in solch einem Fall schnell nach einem eigenen Verdienst umsehen.

Allerdings fällt die Jobsuche besonders schwer, wenn die Kinder noch sehr klein sind und die Familie damit beschäftigt ist, den Verlust eines geliebten Menschen zu verarbeiten. Mit der monatlichen Auszahlung der Versicherung bleibt nicht nur mehr Zeit für die Trauerbewältigung, sondern auch dafür, sich auf die veränderte finanzielle Situation einzustellen.

Ehepaar mit gleichem Einkommen: Staatliche Versorgungslücke

Selbst, wenn beide Ehepartner ein gutes Einkommen haben, verändert sich der Lebensstandard nach dem Tod der geliebten Person enorm. Eheleute haben zwar ein Recht auf die staatliche Witwenrente. Diese fällt jedoch sehr gering aus und kann die entstandene Versorgungslücke oft nicht schließen.

Bei Ehepartnern, die seit 2002 verheiratet sind, beträgt die Rentenzahlung nur 55 Prozent, bei Hochzeiten vor dem Jahr 2002 rund 60 Prozent des Rentenanspruchs, der dem Verstorbenen zugestanden hätte. Bei der sogenannten kleinen Witwenrente sind es sogar nur 25 Prozent der Rente des Partners. Nach neuem Recht ist die Auszahlung zudem auf zwei Jahre beschränkt.

Auch an diesem Beispiel wird deutlich, dass die Risikolebensversicherung ein wichtiger Bestandteil für den finanziellen Erhalt des Lebensstandards ist, falls dem Partner etwas passiert. Nicht ohne Grund gibt es nach Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungsgesellschaft (GDV) rund 87 Millionen Lebensversicherungsverträge in Deutschland.

Foto: Iakov Filimonov


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