Larissa Marolt im Riverboat: "Es ist für mich eine Strafe, mich selbst anzusehen"

Leipzig - "Ich schaue mir Sendungen mit mir nie an“, gesteht Schauspielerin und Model Larissa Marolt. Die 27 Jahre alte Österreicherin war jetzt zu Gast im MDR-Riverboat. In der Talkshow erzählte sie außerdem, warum sie keine Selfies mag.

Larissa Marolt war am Freitag zu Gast im MDR-Riverboat.
Larissa Marolt war am Freitag zu Gast im MDR-Riverboat.  © imago images/Star-Media

Von Moderator Jörg Kachelmann (61) wurde Larissa auf das "Resting Bitch Syndrom" angesprochen. Das heißt, man schaut grantig in die Kamera, wenn man fotografiert wird. Auf dem Instagramprofil des Models finden sich einige solcher Fotos. Und sie erklärte im Studio in Leipzig auch warum!

"Jetzt mache mal ein Selfie von dir in einem Raum, in dem du alleine bist. Das ist doch unnatürlich, oder? Warum macht man das? Ich alleine in einem Raum, mache ein Selfie, lösche es wieder, mache es nochmal - was soll das?", meinte Larissa.

"Ich finde das unnatürlich und ich will auch nicht ständig wie ein Honigkuchenpferd in die Kamera lächeln. Es muss doch authentisch bleiben. Mir ist das total wichtig. Ich will nicht immer mit einem Fake-Lächeln dort auf einem Foto zu sehen sein."

Aber nicht nur auf Instagram mag sich die Schauspielerin nicht in allen Posen sehen. Auch sich selbst vor der Kamera schaut sie sich ungern an. "Es ist für mich eine Strafe, mich selbst anzusehen. Ich schaue mir Sendungen mit mir nie an. Filme und Serien muss ich ansehen, damit ich mich als Schauspielerin weiter entwickeln kann. Was habe ich falsch gemacht, habe ich geblinzelt, zu viel mit meinen Armen gemacht. Mich graut das, mir das anzusehen. Es ist mir unangenehm, mich selbst im Fernsehen anzusehen. Ich bin jetzt niemand, der total geil darauf ist, sich im Fernsehen zu sehen", gestand sie in der Talkrunde.

Leuten, die ihr gegenüber Vorurteile haben und voreingenommen sind, tritt Larissa übrigens ganz gelassen entgegen, erzählte sie. "Was ich gelernt habe in meinem Leben: Menschen, die wirklich was draufhaben, würden niemals andere Menschen bewerten oder verurteilen. Weil sie wirklich etwas drauf haben. Sie haben keine Zeit dafür. Menschen, die mich in Schubladen stecken wollten, waren meist mit sich selbst unzufrieden und hatten noch nichts auf die Reihe gebracht. Diese Menschen schnattern. Leute, die etwas erreicht haben, fest im Leben stehen - die haben mir gegenüber eine andere Art. Sind offen und an Austausch interessiert."

Gerade jungen Menschen gibt sie einen besonderen Rat mit auf den Weg: "Umgib dich mit guten Menschen. Menschen, die dir wohlwollend gegenüber stehen."

Mehr zum Thema Promis & Stars:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0