Im MDR-Riverboat: Verona Pooth bricht in Tränen aus

Leipzig - Sie hat mit ihren mittlerweile 50 Jahren jede Menge erlebt! Verona Pooth hat jetzt nur ein Buch geschrieben ("Nimm dir alles, gib viel! Das Verona-Prinzip"). Im MDR-Riverboat sprach sie schonungslos ehrlich über die schwersten Schicksalsschläge ihres Lebens - und brach dabei in Tränen aus!

Verona Pooth (50) und ihr Ehemann Franjo (49) sind seit 2004 verheiratet.
Verona Pooth (50) und ihr Ehemann Franjo (49) sind seit 2004 verheiratet.  © Georg Wendt/dpa

In der Talkrunde sprach Moderator Jörg Kachelmann (60) die Schauspielerin, die einst als Frau an der Seite von Dieter Bohlen (65) bekannt wurde, auf ihren Mann Franjo (49) an. "Es gibt eine Konstante in ihrem Leben: Franjo Pooth. Ihr seid kurz vor dem 20. Hochzeitstag. Dieses lange gemeinsame Leben: Was hat er, was andere nicht haben?"

Verona gerät bei ihrer Antwort richtig ins Schwärmen über ihren Liebsten. "Ja, also, er is schon ein ziemlich entspannter und toller Typ, wenn man ihn kennenlernt. Und er hat einen sehr, sehr guten Humor. Wir haben uns gesucht und gefunden."

Die beiden mussten aber auch, bei allem Spaß, den sie zusammen haben, durch schwere Zeiten gehen. Franjos Insolvenz, dann die schwere Krankheit ihrer Mama Luisa Feldbusch, die 2015 mit 80 Jahren an den Folgen ihrer Demenz-Erkrankung starb. "Es gab wirtschaftlich schwierige Zeiten und der Satz 'Stand by your man' war immer wichtig für Sie", meint Kachelmann. "Sie sind knallhart bei ihm geblieben, obwohl die Medien sie beharkt haben, sich von ihm zu trennen."

Verona habe in dieser Zeit jede Menge einstecken müssen. "Ich kann schon viel ab. Ich weiß auch, dass ich ein Medienmensch bin und auch mit den Medien arbeite. Ich habe zu meinem Mann gehalten, weil er wunderbar und großartig ist und als Mensch nichts falsch gemacht hat. Es war keine schöne Zeit während seiner Insolenz, aber er hat sich als Mensch gegenüber mir und meinen Kindern nicht falsch verhalten, es hat einfach nur mit seinem Geschäft nicht geklappt." Die Geschäftsfrau findet rührende Worte für den Mann ihres Lebens.

Verona Pooth erzählt Geschichten aus dem Leben ihrer verstorbenen Mutter

Als Verona Pooth über ihre verstorbene, demente Mutter sprach, brach sie in Tränen aus.
Als Verona Pooth über ihre verstorbene, demente Mutter sprach, brach sie in Tränen aus.  © Screenshot/MDR

"In meinem Buch erzähle ich über die Krise meines Lebens - als meine Mutter an Demenz erkrankt ist. Und über sieben Jahre war sie so schwierig. Es war auch für mich so schwierig, meine starke, tolle Mutter so zu verlieren. Da ist natürlich keine Kamera und keine Medien dabei, aber Franjo war in dieser Zeit an meiner Seite. Und Franjo hat sieben Jahre meine schwierige Mutter immer einfach mitgenommen, hat sie 'Mamita' genannt."

Es sind kleine Einblicke, die Verona Pooth da in ihre Vergangenheit gewährt. Und es zeigt, wie eng sie und ihr Franjo verbunden sind.

"Wir waren zum Beispiel in einem Restaurant", erinnert sie sich. "Da hat meine Mutter einfach, schon dement, einen Koi-Karpfen aus dem Wasser genommen und in ihre Handtasche getan, damit mein Sohn etwas zum Lachen hat. Ich: 'Nein, der arme Karpfen, leg den wieder rein.' Franjo hat ihr gesagt, pass auf, leg den wieder rein und versuche mal, den da hinten zu kriegen. Und so haben wir sie dann mit einem Trick aus dem Restaurant gebracht. Wenn man so einen Mann hat, der weiß, wie krank und auch wie teilweise boshaft meine Mutter zum Schluss durch ihre Krankheit war - der uns wieder zusammengebracht hat, meine Mutter und mich..." Verona muss sichtlich mit sich kämpfen. Die Erzählungen nehmen sie mit.

Trotzdem macht sie weiter, berichtet der Talkrunde und dem Riverboat-Publikum von einem Unfall ihrer Mama. "In meinem Buch beschreibe ich, wie wir sie nach einem Unfall nach drei Tagen auf dem Boden liegend zu Hause gefunden haben. Sie fauchte mich an, war oft boshaft, weil sie einfach nicht mehr sie selbst war. Und kein Mensch hätte mich eigentlich noch einmal zu ihr hinbringen können. Franjo kam und meinte, dass ist doch nur Mamita. Und dann kam er so und nahm unsere Hände und hat sie wieder zusammengelegt. Und dann war alles wieder gut. So ist Franjo halt." Bei dieser Erinnerung bricht die sonst so toughe Verona in Tränen aus. "Ich wollte heute gar nicht so intensiv über meine Mama sprechen..."

Verona und Franjo scheinen einfach füreinander gemacht zu sein. Wir wünschen viel Glück für die nächsten 20 gemeinsamen Jahre.

Die aktuelle Riverboat-Folge könnt Ihr Euch >>>hier noch einmal anschauen.

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