Der neue Gomez? VfB Stuttgart an bärenstarkem Zweitliga-Stürmer dran

Stuttgart - Soll er der neue Mario Gomez beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart werden?

Kopfball-Duell zwischen VfB-Star Mario Gomez (r.) und TSG-Mann Ermin Bicakcic.
Kopfball-Duell zwischen VfB-Star Mario Gomez (r.) und TSG-Mann Ermin Bicakcic.

Laut Bild-Informationen soll der Verein von der Mercedesstraße Interesse an Robert Glatzel haben.

Der 25-Jährige stürmt derzeit noch für den Zweitligisten 1. FC Heidenheim und fällt dort als wahrer Knipser auf: 21 Mal stand der 1, 93 Meter große Hüne in dieser Saison für die Heidenheimer auf dem Rasen und traf bereits satte dreizehnmal für den Club von der Ostalb.

Problem nur: Auch Liga-Konkurrent Werder Bremen scheint an dem Stürmer mit Torriecher Interesse zu haben.

Und der Verein von der Weser hat auf den ersten Blick die besseren Argumente.

So kann Werder, im Gegensatz zum abstiegsbedrohten VfB Stuttgart, auch im nächsten Jahr Bundesliga-Fußball garantieren und sogar die Europa-League-Qualifikation ist noch möglich.

Doch was erstmal reizvoll für Glatzel klingen mag, muss für den VfB noch lang keinen Knockout im Transfer-Poker bedeuten.

Derzeit noch beim Zweitliga-Club Heidenheim unter Vertrag: Robert Glatzel.
Derzeit noch beim Zweitliga-Club Heidenheim unter Vertrag: Robert Glatzel.

Denn die Konkurrenz in der Werder-Offensive ist brutal: Unter anderem stürmen derzeit Milot Rashica, Max Kruse, Martin Harnik, Yuya Osako und Werders Fußball-Gott Claudio Pizarro für den Verein von der Weser.

Eventuell könnte zwar durch ein mögliches Karriereende des 40-jährigen Pizarro dessen Joker-Rolle frei werden, doch diese dürfte Glatzel nicht ausreichen.

An dieser Stelle kommt der VfB ins Spiel, der im Sturm aktuell eher mäßig besetzt ist.

Stürmerstar Gomez enttäuschte nämlich bisher auf ganzer Linie (6 Tore) und gehört mit seinen 33 Jahren schon längst zum alten Eisen.

Auch der im Sommer verpflichtete 20-jährige Argentinier Nicolás González erwies sich mit seinen mageren zwei Saisontörchen eher als Chancentod.

Somit besteht Handlungsbedarf im Schwaben-Sturm.

Glatzel könnte genau der Richtige sein, um der Sturmschwäche beim VfB entgegenzuwirken. Denn er ist ein wahrer Torjäger, der auch schon bei seinem Ex-Verein 1. FC Kaiserslautern bewiesen hat, dass er Tore aus dem Nichts erzielen kann. Zudem bringt er mit seiner 1, 93 Meter Körpergröße eine beachtliche Kopfballstärke mit.

Jetzt muss Glatzel nur noch zeigen, dass er auch Bundesliga-Format hat. Ob der 25-Jährige dies ab Sommer im Trikot des VfB beweisen wird, dürfte abhängig von der Liga-Zugehörigkeit der Stuttgarter sein. Im Falle eines Abstiegs dürfte der Wechsel platzen.

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