Tatort Berlin: Können Roboter schon Menschen töten?

Die Dreharbeiten gegenüber dem Kranzler Eck.
Die Dreharbeiten gegenüber dem Kranzler Eck.  © TAG24/Peter Kiefer

Berlin - Das gab's wohl in 47 Jahren "Tatort" noch nicht: Einen Roboter als Mordverdächtigen in der Kult-Krimireihe?

Derzeit wird in Berlin die Folge "Tiere der Großstadt" gedreht – unter anderem auf dem Kurfürstendamm gegenüber dem Kranzler Eck.

Dort im Visier der Hauptkommissare Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke): ein an sich putziger Roboter.

Hat die Kaffee kochende Maschine etwa ein Menschenleben auf dem Gewissen?

Die Kommissare Rubin und Karow werden kurz hintereinander an gleich zwei Tatorte gerufen.

Einer davon ist besonders ungewöhnlich: Denn mitten auf dem belebten Kudamm liegt Kiosk-Betreiber Tom Menke (Martin Baden) tot in seinem Coffee-Shop "Robista". Hat etwa der Barista-Roboter ein Eigenleben entwickelt und Menke umgebracht? Oder war es doch ein tragischer Unfall bei der Wartung der Maschine?

Hat der Roboter im kleinen Coffee-Shop den Besitzer getötet?
Hat der Roboter im kleinen Coffee-Shop den Besitzer getötet?  © TAG24/Peter Kiefer

Zwei Tatorte im Tatort

An Tatort Nummer zwei: Eine Bloggerin (Stephanie Stappenbeck) entdeckt im Grunewald die Leiche einer Joggerin (Tatiana Nekrasov). In der klaffenden Wunde, aus der die Sportlerin letztendlich verblutet ist, entdeckt Gerichtsmedizinerin Nasrin Reza (Maryam Zaree) ausgerechnet borstige Wildschweinhaare.

Während Rubin sich um diesen Fall kümmert, ermittelt Kommissar Karow am Kudamm und staunt über die geheimnisvolle Welt der künstlichen Intelligenz und Robotik, die ihm Entwickler Klaas Andresen (Frank Leo Schröder) gewährt.

Auffällig: In den Ehen beider Opfer scheint es mehr als gekriselt zu haben.

Ausgestrahlt wird die Tatort-Produktion von ARD Degeto und rbb im Spätsommer 2018. Regie führt Roland Suso Richter.

Titelfoto: TAG24/Peter Kiefer; DPA


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