Zoll findet Rohopium in Kochtöpfen!

Fünf Kilo Rohopium befanden sich in insgesamt fünf Metallzylindern.
Fünf Kilo Rohopium befanden sich in insgesamt fünf Metallzylindern.

Leipzig - Per Luftfracht versuchten Schmuggler in der letzten Woche Drogen zu verschicken. Doch der Zoll vom Leipziger Flughafen konnte ihnen ein Schnippchen schlagen.

Zunächst wurden die Beamten auf ein Paket aus der Türkei aufmerksam, das sich auf dem Weg nach Australien befand. Inhalt: Fünf Kochtöpfe - und drei Kilo Rohopium.

Dafür hatte der Absender den Töpfen jeweils einen zweiten Boden aus Gips, Silikon und schwarzem Lack eingezogen. Der Trick ging allerdings nicht auf.

In einer anderen Frachtsendung aus der Türkei entdeckte der Zoll fünf unterschiedlich große Metallzylinder. Darin versteckten sich weitere fünf Kilogramm Rohopium. Diesmal sollte das Paket nach Kanada gesendet werden.

Rohopium entsteht, wenn man den Saft der Schlafmohnkapseln trocknet. Mit weiteren Substanzen vermischt und chemischen Prozessen unterzogen gewinnt man schließlich Heroin.

Den Kochtöpfen hatte man extra einen zweiten Boden eingebaut. Half alles nichts - der Drogenrohstoff wurde trotzdem gefunden.
Den Kochtöpfen hatte man extra einen zweiten Boden eingebaut. Half alles nichts - der Drogenrohstoff wurde trotzdem gefunden.

Fotos: Hauptzollamt Dresden


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