Rolf Zuckowski hat Angst um Weihnachten: "Sollten christliche Prägung nicht aufgeben"

München - Der Kinderliedermacher Rolf Zuckowski (72) findet es wichtig, an christlichen Werten und Feiertagen festzuhalten.

Rolf Zuckowski, Liedermacher, zeigt auf Poster seines Musicals "Die Weihnachtsbäckerei".
Rolf Zuckowski, Liedermacher, zeigt auf Poster seines Musicals "Die Weihnachtsbäckerei".  © Lino Mirgeler/dpa

Er lehnt es ab, anstatt Weihnachtsmarkt und Weihnachtsfest etwa Wintermarkt beziehungsweise Winterfest zu sagen - oder Hasenfest für Ostern.

Zwar sei er kein streng gläubiger Christ, sagte Zuckowski der Deutschen Presse-Agentur, aber die Bibel sei ein wichtiger Leitfaden für ihn gewesen. "Wir sollten die christliche Prägung nicht aufgeben. Ich wäre traurig, wenn wir nicht mehr Weihnachten sagen dürften."

Der Musiker verbringt den Advent und Weihnachten traditionell. Seine Frau schmücke die Wohnung, an Heiligabend komme die ganze Familie zusammen, auf dem Baum leuchteten dann echte Kerzen, und es werde gesungen - Klassiker wie "O Tannenbaum" und "O du fröhliche", erzählte der vierfache Großvater.

Als Festessen gibt es bei Zuckowskis ein Fondue. "Da kann jeder essen, was er mag." Und die Kinder könnten schon mit den Geschenken spielen.

Seit Ende November ist das Musical "Die Weihnachtsbäckerei" mit Liedern aus dem Repertoire Zuckowskis auf Tournee. Das Stück hatte vergangenes Jahr in Hamburg seine Uraufführung.

Zuckowski gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Liedermachern Deutschlands. Aus seiner Feder stammt zum Beispiel das Geburtstagslied "Wie schön, dass du geboren bist".

Rolf Zuchowski will an den christlichen Werten festhalten.
Rolf Zuchowski will an den christlichen Werten festhalten.  © Daniel Reinhardt/dpa

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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