Hoffnung für todkrankes Baby: Jetzt schaltet sich der Papst selbst ein

Auf Twitter kämpfen Charlies Eltern für ihren todkranken Sohn.
Auf Twitter kämpfen Charlies Eltern für ihren todkranken Sohn.

Rom/ London - Allerletzte Hoffnung für das todkranke Baby Charlie (11 Monate)? Jetzt schaltet sich Papst Franziskus (80) ein und will dem Säugling einen Vatikan-Pass ausstellen, damit er in Italien behandelt werden kann, berichtet "CBS News".

Baby Charlie ist sein Leiden nicht anzusehen. Er kann nicht weinen, sich nicht bewegen und muss künstlich beatmet und ernährt werden (TAG24 berichtete).

Charlie leidet an einer unheilbaren Erbkrankheit. Das Leid, das seine Eltern durchmachen, ist dagegen nicht zu übersehen. Chris Gard (32) and Connie Yates (31) sind völlig verzweifelt.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte teilte in Straßburg Ende Juni mit, dass die lebenserhaltenden Maßnahmen für Charlie eingestellt werden dürfen. Das Urteil war endgültig.

Die Abschaltung der Maschinen wurde auf Wunsch der Eltern noch immer nicht durchgeführt. Deshalb ist dieser einmalige Fall jetzt noch eine Option.

"Es wird gerade geprüft, ob es möglich ist, Charlie die Staatsbürgerschaft zu bewilligen", bestätigte ein nicht namentlich genannter hoher Angestellter der Vatikanstadt der "Sun". Und sagte weiter: "Gesetzliche Rahmenbedingungen erlauben es nicht, ihn in ein anderes Land zu verlegen. Falls man die überwinden kann, dann sei es so."

Zuvor sagte Vatikansprecher Greg Burke, der Papst wünsche sich, "dass der Wunsch der Eltern, ihr Kind bis zum Ende zu begleiten und zu pflegen, nicht vernachlässigt wird."

Sogar US-Präsident Donald Trump will helfen: "Wenn wir dem kleinen #CharlieGard helfen können, (...) würden wir uns sehr freuen, das zu tun", so Trump via Twitter.


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