Rom verbannt Souvenir-Stände aus der Stadt

Rom (Italien) - Rom ist es Leid. Die Stadt hat endgültig genug von Kitsch- und Krempel-Ständen für Touristen vor ihren atemberaubenden und historischen Bauwerken und greift jetzt hart durch.

Mit diesem Bild soll jetzt Schluss sein. Keine Souvenir-Stände mehr im näheren Umkreis von Denkmälern. (Symbolbild)
Mit diesem Bild soll jetzt Schluss sein. Keine Souvenir-Stände mehr im näheren Umkreis von Denkmälern. (Symbolbild)  © 123RF/Andrea Masini

Wie die "New York Post" berichtet, hat die altehrwürdige Stadt jetzt die doch recht beliebten Souvenir-Stände im näheren Umkreis ihrer beliebtesten Bauwerke verboten.

Diese Regel gilt seit dem 1. Januar 2020. Aber nicht nur, dass es keine Souvenirs mehr zu ergattern gibt, auch Snackbars sind seit diesem Jahr untersagt.

Und warum das ganze?

Laut "Telegraph" geht es den Römern bei der Aktion vor allem darum, das Image der historischen Stadt zu verbessern, Staus vor den Denkmälern zu vermeiden und diese dann so auch besser schützen zu können. Für ein schöneres Stadtbild scheint das allerdings auch zuträglich zu sein.

"Seit Jahren werden die Denkmäler der Stadt von Verkäufern beschmutzt, die vor den architektonischen Juwelen Roms Getränke, Panini und Schmuckstücke verkaufen. Das ist nicht mehr hinnehmbar", so die Bürgermeisterin Roms Virginia Raggi (41).

Insgesamt trifft es bisher wohl 17 Stände rund um den Pantheon, den Trevi Brunnen, die Spanische Treppe, der Piazza Navona und dem Straßenzug Trident, so das Reiseportal "Lonley Planet".

Acht von ihnen wurde allerdings eine Genehmigung erteilt, ihre Stände für Touristen weiter weg erneut aufzubauen.


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