So peinlich rechnet Ronald Schill mit Deutschland ab

Rio de Janeiro/ Hamburg - Der frischgeliftete Ex-Richter "Gnadenlos" Ronald Schill hat Deutschland endgültig abgehakt.

 Ronald Schill in der Finalsendung von "Promi Big Brother" - noch ohne "Fassadenerneuerung".
Ronald Schill in der Finalsendung von "Promi Big Brother" - noch ohne "Fassadenerneuerung".  © DPA

In der aktuellen Folge der Auswanderer-Soap "Goodbye Deutschland" auf VOX distanziert sich der ehemalige Zweite Bürgermeister und Innensenator von Hamburg immer weiter von seinem Heimatland und das mit gewohnt peinlichen Ansagen.

"In Deutschland darf man einer Frau nicht länger auf den Arsch schauen", sagt der 59-Jährige vor der Kamera. In Brasilien würden die Frauen dagegen jeden Männerblick genießen.

Kein Wunder, dass der bekennende Sexist die MeToo-Debatte für deutlich zu aufgebauscht hält. Seine aktuelle Gespielin heißt Fernanda und lässt sich seine Sprüche gefallen. "Es ist ja ein Frauenhaus, wo ständig Frauen weilen", sagt Schill über sein Zuhause in Rio. "Fernanda beglückt mich."

Seine feste Freundin ist sie selbstverständlich nicht. Denn eine Beziehung lässt sein angestaubtes Frauenbild nicht zu. In Brasilien, so Schill, gebe es schließlich noch eine Faszination zwischen "echten Kerlen" und "herrlichen Weibern".

Über das Äußere scheint diese Faszination dann aber nicht hinauszugehen. Denn um mit den Damen mithalten zu können, hat sich Ronald Schill eine "Fassadenerneuerung" geleistet. "Die Fresse ist renoviert worden", prahlt der Rentner. Er ließ sich Haare transplantieren und Tränensäcke liften. "Musste sein."

Bezahlen kann er seine Beauty-OPs von der monatlichen Rente aus Deutschland von knapp 2000 Euro, die er als Ex-Innensenator weiter beziehen kann. Sein Haus in den Favelas von Rio hat er für 15.000 Euro gekauft und abbezahlt. Arbeiten muss er nun nicht mehr für sein Geld. "Ich kann mir nicht vorstellen, dauerhaft nach Deutschland zurückzukehren", so Schill.

Der Ex-Richter mit seinen Gespielinnen in Rio de Janeiro.
Der Ex-Richter mit seinen Gespielinnen in Rio de Janeiro.  © MG RTL D / Norddeich TV