Ronaldo-Hammer: CR7 zurück zu Real Madrid? Verhältnis zu Juve-Trainer zerrüttet

Turin - Er wäre nicht der erste Spieler, der sich mit Trainer Maurizio Sarri überworfen hat. Und doch ist Cristiano Ronaldo kein gewöhnlicher Spieler, im Gegenteil. Das Tischtuch zwischen Trainer und Superstar scheint sich jedoch immer mehr zu entzweien. Flüchtet CR7 jetzt zurück nach Madrid?

Dybala rein, Ronaldo raus. Bereits nach 55 Minuten war für den Portugiesen Schluss. Der Argentinier markierte in der 77. Minute anschließend den 1:0 Siegtreffer.
Dybala rein, Ronaldo raus. Bereits nach 55 Minuten war für den Portugiesen Schluss. Der Argentinier markierte in der 77. Minute anschließend den 1:0 Siegtreffer.  © Fabio Ferrari/Lapresse/Lapresse via ZUMA Press/dpa

Vor gut anderthalb Jahren ging Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu Juventus Turin. Für eine Summe von 117 Millionen Euro wechselte der damals 33-Jährige zur Alten Dame in die Serie A. Juve will das schaffen, was CR7 mit Ronaldo innerhalb von fünf Jahren vier mal gelang: Der Sieg in der UEFA Champions League!

Doch wie bekannt, gewann letztes Jahr Jürgen Klopps FC Liverpool die Königsklasse. Mit neuem Trainer soll in diesem Jahr also ein neuer Anlauf gestartet werden. Im Projekt Henkelpott ist nun Maurizio Sarri federführend. Und der 60-Jährige hat seinen Kopf, nimmt auf Namen keine Rücksicht.

Und ein Name ist eben der mit der Nummer sieben: Cristiano Ronaldo. Der fünfmalige Weltfußballer wurde zuletzt von seinem Trainer zwei Mal in Folge vom Feld genommen.

Majestätsbeleidigung und eine Situation, die dem Exzentriker völlig neu ist.

Fronten zwischen Trainer und Spieler wohl verhärtet

Fünf Mal gewann Ronaldo die Champions League, vier davon mit Real Madrid.
Fünf Mal gewann Ronaldo die Champions League, vier davon mit Real Madrid.  © Ina Fassbender/dpa

Nach der Auswechslung am Wochenende beim Duell gegen Milan kam es dann zum Eklat. Ronaldo verließ das Feld, ging direkt in die Kabine und soll noch vor Abpfiff der Begegnung aus dem Stadion gefahren sein.

Das Verhältnis zu Sarri scheint derart angeknackst, dass das spanische Portal "Fichajes.net" sogar erfahren haben will, dass es zu einer großen Rückhol-Aktion von Real Madrid kommen soll!

Ronaldo wieder für die Königlichen? Das wäre furios und das wohl eines der spektakulärsten Comebacks in der Geschichte des Fußballs.

Cristianos Bilanz in Turin ist zwar nicht ganz so überdurchschnittlich wie zu seinen Zeiten bei Real, jedoch hat er in 41 Spielen 26 Treffer erzielt und neun weitere vorbereitet. Top Zahlen. Trotz seines Alters ist er noch immer ein Garant für den Erfolg.

Jedoch ist Ronaldo auch ein Charakter, der sich wohl nie hinten anstellen würde. Sollte sein Trainer jedoch weiterhin an seinem Ego kratzen, könnte es gut sein, dass dieser noch zum Problem in der Kabine werden könnte. Für das Vorhaben des ganz großen Wurfs in der Champions League könnte das wiederum der Killer werden.

In Madrid hingegen läuft es seit dem Abgang des Portugiesen nicht mehr ganz so rund - vielleicht liebäugelt man dort tatsächlich mit einer Rückkehr. Es bleibt also spannend im Kosmos um CR7 und dem der Galaktischen aus Spanien.

Harter Hund. Maurizio Sarri setzt sich durch, ohne Rücksicht auf Namen.
Harter Hund. Maurizio Sarri setzt sich durch, ohne Rücksicht auf Namen.  © Luca Bruno/AP/dpa

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