Schon wieder! Afrikanische Migranten in Güterzug entdeckt

Die Bundespolizei entdeckte die Migranten in einem LKW-Auflieger auf einem Güterzug.
Die Bundespolizei entdeckte die Migranten in einem LKW-Auflieger auf einem Güterzug.  © Bundespolizei

Rosenheim - Die Bundespolizei hat am Mittwoch bei einer Güterzugkontrolle in Rosenheim elf Migranten entdeckt.

Die Afrikaner hatten sich in einem LKW-Auflieger versteckt und waren zum Zeitpunkt ihres Auffindens schon recht unterkühlt. "Nachdem der Zug die deutsch-österreichische Grenze passiert hatte, konnten die Bundespolizisten dank der Erkenntnisse eines Polizeihubschraubers bereits davon ausgehen, dass sich in einem der Wagen Personen aufhalten", teilte die Bundespolizei in München mit.

Die Beamten konnten aus der Luft eine aufgeschnittene Plane erkennen. Bilder einer Wärmebildkamera lieferten dann weitere Beweise.

In Rosenheim stoppte die Polizei den Zug und öffnete den betreffenden Wagon, in dem sich die elf Migranten versteckt hatten. "Nach ersten Erkenntnissen hatten sie sich bereits in Verona auf dem Güterzug versteckt", so die Polizei.

Die Männer stammen nach eigenen Angaben unter anderem aus Sierra Leone, Guinea und Kamerun. Ein Gambier (19) äußerte ein Schutzersuchen und wurde an die zuständige Einrichtung übergeben, zwei Jugendliche (16, 17) kamen in die Obhut des Jugendamtes.

Die acht übrigen Afrikaner mussten das Land nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen. Sie wurden den Behörden in Österreich übergeben.

Erst Anfang Dezember entdeckten Bundespolizisten 23 afrikanische Migranten in einem LKW-Auflieger auf einem Zug, der in Rosenheim gestoppt wurde (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Bundespolizei


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