Polizei wird wegen Messerangriff gerufen, dann wird es richtig peinlich

Rosenheim - Am Donnerstag wurde die Rosenheimer Polizei zu einem Einsatz gerufen. Angeblich sollte es zu einem Messerangriff gekommen sein.

Ein Mann hatte es beim Schließen seiner Hose offenbar zu eilig. (Symbolbild)
Ein Mann hatte es beim Schließen seiner Hose offenbar zu eilig. (Symbolbild)  © 123RF

Wie die Beamten in einer Pressemeldung berichteten, fanden sie gegen 20:30 Uhr am "Tatort" allerdings etwas ganz anderes vor.

Die Polizei, die mit mehreren Streifenwagen in die Königseestraße gefahren war, konnte keine verletzte Person oder Anzeichen eines Messerkampfes vorfinden. Da auch der Anrufer nicht aufzufinden war, kontrollierten die Beamten den gesamten Wohnkomplex.

Schließlich trafen die Einsatzkräfte auf einen 53-Jährigen, der den Notruf offenbar abgesetzt hatte. Allerdings hatte das Ganze nichts mit einem Messerangriff zu tun. Viel mehr steckte der Mann mit starken Schmerzen auf der Toilette fest.

Er hat beim Reißverschluss hochziehen seiner Hose eine Verletzung im Genitalbereich erlitten. Offenbar, weil er den "Schließvorgang" zu schnell eingeleitet hat, wie die Polizei berichtet.

Der Rettungsdienst konnte den armen Mann schließlich befreien. Er trug nur eine leichte Verletzung davon.

Wie die ursprüngliche Meldung über den Messerangriff zu Stande kam, konnte im Nachgang von der Polizei nicht mehr nachvollzogen werden.

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