Ausgebüxter Hund sucht Hilfe bei Frau, doch die ruft die Polizei

Rostock - Ein ausgebüxter Hund hat am Samstagmittag in Rostock für Aufregung und einen Einsatz der Polizei und Feuerwehr gesorgt.

Die Polizei machte den ausgebüxten Hund mit einer Leine vorübergehend fest.
Die Polizei machte den ausgebüxten Hund mit einer Leine vorübergehend fest.  © Benjamin Vormeyer / Rostock News

Eine Frau rief gegen 11 Uhr den Notruf an, weil sie sich von einem offensichtlich herrenlosen, großen Hund belästigt fühlte.

Zu diesem Zeitpunkt war der Polizei nicht klar, ob die besorgte Anruferin von dem Vierbeiner angegriffen wurde oder nicht.

Vor Ort stellte sich die Situation deutlich entspannter heraus als zunächst angenommen.

Der Hund nahm die Polizei mit dem Schwanz wedelnd in Empfang. Ein Hundekenner unter Beamten erkannte sofort, dass von dem Tier keine Gefahr ausging.

Mit einem provisorischen Halsband wurde der Hund an einem Straßenschild festgemacht, sodass er nicht erneut ausbüxen konnte.

Die verfolgte Frau reagierte erleichtert und bedankte sich bei den herbeigeeilten Beamten.

Der Hund hingegen heulte sichtlich mitgenommen immer wieder auf, mit Streicheleinheiten konnte er jedoch beruhigt werden. Auf der Suche nach seinem Herrchen hatte er sich allerdings am rechten Auge verletzt.

Zur ärztlichen Versorgung wurde der Vierbeiner von der Feuerwehr in die Tierklinik gebracht. Sollte er dort in den nächsten zwei Tagen nicht abgeholt werden, wird er dem Tierheim übergeben.

Die Einsatzkräfte kümmerten sich um den Vierbeiner.
Die Einsatzkräfte kümmerten sich um den Vierbeiner.  © Benjamin Vormeyer / Rostock News

Mehr zum Thema Hunde:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0