Niederlage zum Ende der Hinrunde: CFC verliert 1:3 in Rostock

Da hatten die Jungs vom CFC keine Chance: Oliver Hüsing erzielt das 1:0 für Rostock per Kopfball.
Da hatten die Jungs vom CFC keine Chance: Oliver Hüsing erzielt das 1:0 für Rostock per Kopfball.

Rostock – Aufgrund einer schwachen ersten Halbzeit streicht der Chemnitzer FC bei Hansa Rostock mit 1:3 (0:2) die Segel. Vor 13.000 Zuschauern kassierten die Himmelblauen bereits die fünfte Niederlage in Serie.

CFC-Coach Horst Steffen nahm gegenüber der letzten Drittligabegegnung mit dem 1. FC Magdeburg (2:3) zwei Veränderungen vor. Jan Koch rückte für Tom Scheffel neu in die Viererkette. Florian Trinks vertrat den angeschlagenen Björn Kluft (Oberschenkel).

Im Abstiegskampf hatte Steffen von seiner Elf mehr Wut, Galligkeit und Aggressivität eingefordert. Zu sehen bekam er diese Tugenden in der ersten Halbzeit nicht. Im Gegenteil! Chemnitz hatte zunächst Glück, dass Marcel Hilßner nach Vorarbeit von Soufian Benyamina aus 16 Metern nur die Querlatte traf (17.).

Rostock drängte weiter auf das Tor von Kevin Kunz. Florian Trinks – erstmals seit Ende August wieder in der Startelf – bekam den agilen Hilßner nur per Foul gestoppt. Bei der nachfolgenden Eingabe von Amaury Bischoff fühlte sich am Fünfmeterraum niemand für Oliver Hüsing zuständig, sodass dieser wuchtig einköpfen durfte (24.).

Soufian Benyamina trifft zum 2:0 für Rostock.
Soufian Benyamina trifft zum 2:0 für Rostock.  © Picture Point/S. Sonntag

Die Mannschaft von Pavel Dotchev deckte die Fehler im Defensivverhalten der Himmelblauen schonungslos auf. Und die lauteten einmal mehr: mangelnde Zuordnung bei Standards und extreme Anfälligkeit bei Kontern.

Zweiteres rächte sich in der 38. Minute: Nach tiefem Pass von Stefan Wannenwetsch erzielte Benyamina in Drei-gegen-Zwei-Überzahl das 2:0.

Kurz vor der Halbzeitpause das gleiche Bild: Emmanuel Mbende verliert im Zwei gegen Eins gegen Wannenwetsch und Benyamina, doch diesmal blockt Kunz den Abschluss von Benyamina mit dem Oberkörper ab (44.).

In der zweiten Halbzeit konnte es nur besser werden! Und tatsächlich sendeten die Gäste im einsetzenden Schneegestöber ein Lebenszeichen aus. Myroslav Slavov – nach 30 Minuten für Trinks in die Partie gekommen – erzielte auf Vorarbeit von Daniel Frahn den Anschluss (46.), vergibt danach aber per Kopf die dicke Möglichkeit zum Ausgleich (48.).

Auch die nächste Großchance brachte nicht das erhoffte 2:2 auf die Anzeigetafel. Frahns vermeintlicher Ausgleich wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt (60.). Ganz bitter: Auf der Gegenseite staubte Willi Evseev zum 3:1-Endstand ab.


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