Frau will auf Kreuzfahrt, plötzlich klicken die Handschellen

Rostock - So hatte sich die Frau den Beginn ihrer Kreuzfahrt nicht vorgestellt. Statt mit der AIDAdiva in See zu stechen, führten Polizeibeamte eine 30-jährige Kubanerin in Handschellen ab.

Die AIDAdiva wird im Hafen von Schaulustigen fotografiert. (Symbolbild)
Die AIDAdiva wird im Hafen von Schaulustigen fotografiert. (Symbolbild)  © DPA

Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, wurde die Frau vor der anstehenden Kreuzfahrt am 26. April vom Hafen Rostock-Warnemünde festgenommen.

Gegen die Kubanerin lag ein Unterschuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Diebstahls vor.

Im Sommer 2018 soll die 30-jährige Tatverdächtige in einer Beziehung gewesen sein und die Eltern ihres Partners ausgeraubt haben.

Als ihre Schwiegereltern in spe nicht in Wohnung waren, stieg die Frau sein und verschaffte sich Zugang zum Wandtresor. Aus diesem stahl sie Gold, Schmuck und Bargeld im Wert von über 35.000 Euro.

Allem Anschein nach hatte die Tatverdächtige schon zwei Flugtickets in ihrer Heimat gebucht. Doch daraus wird nun nichts. Die Flüge und auch die Kreuzfahrt wird sie nicht antreten.

Ein Haftrichter hat Haftbefehl angeordnet, die Tatverdächtige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Die Hände einer Frau sind in Handschellen gelegt. (Symbolbild)
Die Hände einer Frau sind in Handschellen gelegt. (Symbolbild)  © 123RF

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