Unbekannte legen Schweinekopf auf Moschee-Gelände ab

Rostock - In Rostock leben mehr als 2.000 Muslime. Eine Moschee gibt es bisher nicht. Das soll sich nun ändern, gefällt aber nicht jedem.

Die Tierrettung der Feuerwehr sammelte den Schweinekopf ein.
Die Tierrettung der Feuerwehr sammelte den Schweinekopf ein.  © Stefan Tretropp

In der Nähe des Ostseestadions von Fußball-Drittligist Hansa Rostock soll ein Gotteshaus entstehen.

Bei der Bürgerschaft kommt der Bau allerdings nicht gut an. "Wir müssen etwas dagegen tun", sagte ein Anwohner im Ortsbereit laut Ostsee-Zeitung.

Schon jetzt herrsche großer Lärm und Parkplatzmangel in der Umgebung.

In der Nacht auf Mittwoch kam es nun vermutlich zum ersten sichtbaren Protest gegen den geplanten Bau der Moschee im Rostocker Hansaviertel.

Unbekannte haben einen abgetrennten Schweinekopf und zwei Pfoten auf das Gelände gelegt. Passanten hatten die Tier-Körperteile entdeckt und die Polizei informiert.

Die Beamten durchsuchten das Grundstück und entdeckten die abgetrennten Schweineteile an verschiedenen Stellen. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang zum geplanten Neubau des Gotteshauses für rund 2.000 Muslime, wie Andreas Walus, Polizeiführer im Präsidium Rostock, sagte.

Die Tierrettung der Feuerwehr sammelte die Schweineteile ein. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen dem Vorfall und dem Bauvorhaben gibt.


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