Nach schrecklichem Fund: Polizei macht Mutter von totem Säugling ausfindig!

Rostock - Nur einen Tag nach dem schrecklichen Fund eines toten Säuglings auf einer Rostocker Straße (TAG24 berichtete) hat die Polizei die vermeintliche Mutter gefunden.

Der tote Säugling lag neben einer Straße.
Der tote Säugling lag neben einer Straße.  © Stefan Tretropp

Gegen 16 Uhr fuhren Polizei, Notarzt und Rettungswagen vor einem Mehrfamilienhaus in der Schleswiger Straße vor.

Dort sollte sich nach den ersten Ermittlungen der Beamten die vermeintliche Mutter des toten Säuglings aufhalten.

Nachdem die frisch entbundene Frau von einem Notarzt untersucht wurde, konnte diese weiterhin in ihrem Haus bleiben.

Mehrere Beamte der Kriminalpolizei befragten die Frau zu dem fürchterlichen Hergang.

"Sie ist emotional schwer angeschlagen. Sie verbleibt zunächst in ihrem Haus", erklärte ein Kriminalbeamter.

Das Mehrfamilienhaus befindet sich unweit des mutmaßlichen Tatortes in der gleichen Straße. Die genauen Tathintergründe und ob der Säugling lebend oder tot zur Welt kamen, sind weiter unklar.

Die Polizei und Staatsanwaltschaft setzen ihre Ermittlungen fort.

Update, 18.29 Uhr

Wie die Polizei mitteilte, hält sich die Mutter des toten Säuglings nichts mehr im Haus ihrer Eltern auf, wo sie aufgefunden wurde, sondern wurde nach der Untersuchung durch einen Notarzt in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Informationen der Staatsanwaltschaft sei die 26-jährige Frau vorläufig festgenommen worden. "Durch konsequente Ermittlungsarbeit konnten die Ermittler die junge Frau Ausfindig machen. Die Beamten sind von Tür zu Tür gegangen und haben Zeugen befragt. Die junge Frau, welche noch bei ihren Eltern wohnt, wurde dann von den Beamten angetroffen. Wir prüfen derzeit die Voraussetzungen für einen Haftbefehl“ erklärte Harald Nowack, Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Rostock.

Vor dem Mehrfamilienhaus der Mutter stehen Polizei-, Rettungs- und ein Notarztfahrzeug.
Vor dem Mehrfamilienhaus der Mutter stehen Polizei-, Rettungs- und ein Notarztfahrzeug.  © Rostock News/Benjamin Vormeyer

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